Volksstimme: Herr Baudis, es war das erste Spiel mit Ihrer neuen Mannschaft. Wie haben Sie die Partie gesehen?
Patrick Baudis:
Ich denke, das haben wir ordentlich gemacht. Wir haben den Kampf angenommen, der hier auf dem Platz möglich war. Wir haben verdient 1:0 gewonnen, aber uns in der zweiten Halbzeit etwas hängen lassen.

Welche Aufgabe hatten Sie im Spiel?
Ich sollte das Spiel lenken und einfach mit meiner Präsenz, die ich auch durch meine Größe habe, ruhig halten. In der ersten Halbzeit ist mir das gut gelungen, in der zweiten eher weniger. Im Großen und Ganzen, denke ich, war es gut.

Was haben Sie gedacht, als Innenverteidiger Sebastian Hey plötzlich als Spitze aufgeboten wurde?
Wir haben das im letzten Testspiel in Barleben aus Personalmangel schon einmal versucht. Deswegen hat die Mannschaft schon damit gerechnet, dass er wieder vorn spielt. Er hat das ordentlich gemacht.

Wie hat die Mannschaft Sie nach dem Wechsel aufgenommen?
Ich kenne ja drei, vier, fünf Leute noch aus meiner Magdeburger Zeit. Von daher war alles gut.

Sie haben ja schon viele Trainer kennengelernt. Wie kommen Sie mit Jörn Schulz klar?
Ich muss sagen, er ist ein sehr guter Trainer. Seine Analysen nach dem Spiel oder die Vorbereitung vor dem Spiel sind schon richtig gut. Er wertet jeden einzelnen Spieler aus und ist immer positiv.

Sie sind zwar von Optik Rathenow gewechselt und waren zuvor in Magdeburg, Bautzen und Halberstadt, aber ursprünglich kommen Sie von Eintracht Salzwedel. Wie lange haben Sie da gespielt?
Vier, fünf Jahre im Nachwuchs. In der U 13 bin ich dann nach Magdeburg gegangen, bis zur U 19.

Jetzt spielen Sie für den 1. FC Lok Stendal. Wie kam es zu dieser Beziehung?
Wir haben in Rathenow im November meinen Vertrag aufgelöst, weil es zeitlich mit meiner Ausbildung, die ich in Oranienburg hatte, nicht gepasst hat. Ich wollte jetzt wieder in Magdeburg wohnen. Stendal war da die beste Option.

Dennoch, Sie spielen mit Stendal gegen den Oberliga-Abstieg. Wie sehen Sie die Situation?
Ich denke, der Dreier gegen Staaken war sehr, sehr wichtig. Wir sind jetzt an Staaken gut rangekommen. Es geht also bergauf.