Stendal l Die Frage, wer nach dem vorzeitigen Abgang von Daniel Fest die letzten beiden Spieltage vor der Winterpause auf der Bank des Fußball-Oberligisten 1. FC Lok Stendal sitzt, ist geklärt. Jörn Schulz, der eigentlich erst zur Rückrunde das Amt ausüben sollte, beginnt sein Engagement früher.

Am Dienstag traf sich die Mannschaft vor Trainingsbeginn zunächst im Nebengebäude des Stadion Am Hölzchen mit dem neuen Coach und Präsident Ulrich Nellessen zu einem Begrüßungsgespräch.

Achterbahnfahrt der Gefühle

Danach leitete Jörn Schulz die erste Trainingseinheit. Immerhin standen 21 Akteure auf dem Platz. Für den neuen Trainer des Oberligisten waren nach eigener Aussage die letzten Tage eine Katastrophe aber auch sehr emotional. Dass er nun schon vorzeitig ran muss, hat ihn auch etwas überrascht. „Eigentlich wollte ich jetzt auf der Couch sitzen“, meinte Schulz, bevor er sich mit der Mannschaft Richtung Trainingsplatz bewegte.

Co-Trainerfrage offen

Wer ihm in Zukunft als Co-Trainer und Betreuer zur Verfügung steht, ist noch offen. Am Dienstag standen wie zuvor bei Sven Körner und Daniel Fest, die Betreuer Martin Ritzmann und Nico Wiegel mit auf dem Platz.

Das Interesse der sogenannten Kiebitze (Fans die beim Training vorbeischauen) hielt sich in Grenzen. Ganze zwei Zuseher fanden sich bei Temperaturen um den Gefrierpunkt am Kunstrasenplatz ein.

Nach nochmaliger kurzer Ansprache ging es für die Lok-Kicker an die läuferische und spielerische Erwärmung. Für Trainer und Team gilt es nun, in den letzten beiden Spielen die Erfolgsserie fortzusetzen.