Stendal l Nachdem in der Vorwoche drei Teams aus der östlichen Altmark bereits in Nachholspielen um Punkte kämpften, dürfen jetzt alle anderen fünf Mannschaften ebenfalls ran.

Germania hofft auf die Revanche

Der SV Germania Tangerhütte empfängt im Kellerduell den MTV Beetzendorf. Die Germanen haben in der Vorwoche eine teambildende Maßnahme im Harz vollzogen und sich auf die bevorstehende Rückrunde eingestellt. Das Hinspiel hatte der MTV überraschend deutlich mit 3:0 gewonnen, so dass die Gastgeber auf Revanche aus sind. Mit einem vollen Erfolg, würden die Tangerhütter die Gäste in der Tabelle überholen.

Ebenfalls einen Westaltmärker empfängt Medizin Uchtspringe mit Eintracht Salzwedel. Es ist das Duell zwischen dem Dritten und Fünften im Klassement. Die Mediziner unterzogen sich gegen Wacker Lindstedt in der Vorwoche einen letzten Test und offenbarten im Angriffsspiel noch ein paar Schwächen. Die sollten möglichst am Sonnabend abgestellt werden, ansonsten dürfte der Hinrundenerfolg nicht wiederholt werden.

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Saxonia Tangermünde vor vermeintlich leichter

Eine vermeintlich leichte Aufgabe steht Saxonia Tangermünde bevor. Das Team um Trainer Steffen Lenz empfängt den abstiegsbedrohten SV Lok Jerichow, das im Hinspiel mit 0:10 deutlich unterlag. Trotz der Konstellation vor dem Spiel, werden die Roten Adler den Gegner keineswegs unterschätzen, sind aber dennoch haushoher Favorit.

Auf Rot-Weiß Arneburg kommt beim Tabellenführer SV Liesten 22 eine schwere Aufgabe drauf zu. Im Hinspiel gab es ein zufriedenstellendes Ergebnis mit dem 2:2. Das würden die Elbestädter bestimmt auch im Vorfeld so mitnehmen wollen. Die Situation hat sich im Verlauf der Saison geändert. Die Arneburger stehen auf dem zehnten Platz und sind krasser Außenseiter.

OFC gastiert in Letzlingen

Der Osterburger FC muss ebenfalls in westlichen Gefilden beim FSV Heide Letzlingen antreten. Die Mannschaft um Trainer Uwe Schmidt siegte im Hinspiel verdient 4:0 und hat auch eine ganz ordentliche Vorbereitung gemacht und mit Jakob Lehmann einen besonderen Transferclou gelandet. Ein Sieg des OFC gegen den Tabellennachbarn, wäre eine gute Grundlage für die Rückrunde.

Die Randstendaler aus Wahrburg haben bereits ein Punktspiel hinter sich, unterlagen in der Vorwoche in der Nachholpartie gegen Saxonia Tangermünde 1:2. Trotz der Niederlage dürfte den TuS-Kickern die erste Halbzeit Mut machen, wo sie Gleichwertigkeit herstellten. Auch das Hinspiel gegen den Kreveser SV gewann Wahrburg mit 3:1 und hat auf den Kontrahenten neun Punkte Vorsprung. Wollen die Gastgeber weiter am Spitzen­trio des Klassements dran bleiben, zählt gegen den KSV nur ein Sieg.

Diezel und Brünicke fallen beim KSV aus

Bei den Gästen wiegt der Ausfall von Stammtorwart Björn Diezel schwer, der sich mit Knieproblemen rumschlägt. Da könnte eventuell Alexander Bertleff sein Debüt in der ersten Mannschaft geben. Zudem fällt Philipp Brünicke aus. Er ließ sich im Derby vor der Winterpause gegen den Rossauer SV zu einer Tätlichkeit hinreißen und wurde vier Spiele gesperrt. Aber wer den KSV kennt weiß, dass sie sich nicht kampflos ergeben werden.