Stendal l Das Schlusslicht SV Lok Jerichow ist Gastgeber für den SV Germania Tangerhütte. Des Weiteren reist der Kreveser SV zum kriselnden FSV Heide Letzlingen.

Dazu gesellen sich zwei ostaltmärkische Derbys. Aufsteiger Rossauer SV empfängt Tabellenführer Medizin Uchtspringe. Zum Elbeduell kommt es zwischen Rot-Weiß Arneburg und dem FSV Saxonia Tangermünde. Ost gegen West heißt es zwischen dem SV Liesten 22 gegen TuS Wahrburg sowie zwischen dem Osterburger FC kontra Eintracht Salzwedel.

Rossauer SV empfängt Spitzenreiter

Mit einem mutigen Auftritt hat Rossau in der Vorwoche in Arneburg einen Punkt geholt. Bei besserer Chancenverwertung wäre für die Elf um Trainer Christian Schulze sogar ein Sieg drin gewesen. An diese starke Leistung sollten sie gegen den Spitzenreiter aus Uchtspringe anknüpfen, wobei die Trauben diesmal weitaus höher hängen werden. Die Mediziner haben mit Marcel Brinkmann nämlich den Toptorjäger der Liga in ihren Reihen, der an die kurze Leine zulegen ist. Ansonsten droht die vierte Niederlage der Serie.

Die Wahrburger bekamen in der Vorwoche gegen Jerichow nach 23 Minuten die kalte Dusche verpasst und lagen 0:2 zurück. Sie kämpften sich aber zurück und gewannen am Ende standesgemäß. Bei den Liestenern muss von Anfang an die Konzentration hoch sein, um etwas zählbares mitzunehmen. In der Vorsaison ging zweimal der SVL als knapper Sieger vom Platz, doch der muss diesmal auf die Gelb-Rot-Gesperrten Henning Schröder und Matthias Wiese verzichten.

Im Elslakenweg in Jerichow kommt es zum Kellerduell mit dem Tabellenzwölften. Die Germania hat bisher erst einen Sieg verbucht und bei ihren fünf Niederlagen eigentlich immer ordentlich mitgespielt. Im Jerichower Land dürfte sich eine ausgeglichene Partie entwickeln, wobei die Tangerhütte eine leichte Favoritenstellung haben. Mit einem vollen Erfolg kann sich die Germanie ein bisschen Luft nach unten verschaffen.

Kreveser SV ohne Rosenkranz

Dabei kommt es aber darauf an, ob der Kreveser SV in Letzlingen Schützenhilfe leisten kann. Das Selbstvertrauen bei den Heide-Kickern ist in dieser Saison angeknackst. In der Vorwoche gaben sie leichtfertig eine 3:0-Führung in Beetzendorf aus der Hand und nahmen nur ein Pünktchen mit. Mit dem KSV kommt ebenfalls eine kampfstarke Truppe angereist, das aber auf seinen besten Torschützen Christian Rosenkranz verzichten muss. Der handelte sich gegen Liesten die gelb-rote Karte ein.

Um Rot-Weiß Arneburg muss gebangt werden, denn der kommende Gegner heißt Saxonia Tangermünde. Die Kaiserstädter sind derzeit in einer bestechenden Form, fahren einen Kantersieg nach dem nächsten ein. Da scheinen die zwei Niederlagen (jeweils 2:3 in Uchtspringe und Liesten) nur Ausrutscher gewesen zu sein. Es stellt sich die Frage, wieviel Tore die Mannschaft um Trainer Steffen Lenz diesmal schießt. Mit 42 Treffern stellt der FSV den besten Angriff der Liga und das Sturmduo, Alexander Klitzing (13) und Rosario Schulze (10), hat über die Hälfte der Buden erzielt. Aber die Arneburger sind gewarnt und wollen weiter ungeschlagen bleiben. Ob das im Elbederby und ohne den verletzten Markus Becker auch am späten Sonnabendnachmittag so bleibt, muss abgewartet werden.

OFC will Wiedergutmachung

Der OFC bekam die ganze Angriffswucht der Tangermünder beim 0:8 ordentlich zu spüren und bekommt es nun mit Eintracht Salzwedel zu tun. Die Jeetzestädter stellen mit nur zwei Gegentoren die beste Abwehr der Liga, dafür hapert es im Angriff ein wenig. Dennoch gehen sie favorisiert ins Spiel und haben in ihren fünf Spielen noch keins verloren. Einzig beim 1:1 in Letzlingen gab die Kietzke-Elf Punkte ab. Die Biesestädter sollten die Klatsche schnell abhaken, denn Tangermünde spielt zurzeit in anderen Dimensionen.