Stendal/Klietz l  Auf der Sitzung wurde beschlossen, dass die Pokalspiele im Herren- und Nachwuchsbereich noch durchgeführt werden. Genaue Termine wurde aber nicht festgelegt. Dazu muss ersteinmal überprüft werden, ob die Durchführung unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen bei allen Vereinen möglich ist.

KfV trifft Festlegungen

Einige wichtige Sachen wurden aber bereits konkret festgelegt. Beim Nachwuchs werden die Pokalspiele mit den zugelassenen Jahrgängen aus der Saison 2019/20 durchgeführt. Das heißt, Spieler die in der Serie 2020/21 in die nächste Juniorenklasse hochrücken, dürfen mitwirken. Nicht mehr spielen dürfen Akteure, die einen Vereinswechsel vollzogen haben. Damit hat der KFV seinen Spielraum ausgenutzt, den der Fußballverband von Sachsen-Anhalt (FSA) seinen Kreisverbänden erlaubt. Dort gelten andere Regularien, da sich der FSA nach dem DFB richten muss.

Anders sieht es im Herrenbereich aus. Da gelten bereits die Regeln der Serie 2020/21. So können Philipp Kühne und Aaron Kaul, die von Möringen nach Tangermünde gewechselt sind, im Halbfinale gegen Krevese oder einem möglichen Finale beim neuen Verein mitwirken.

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Kreissparkasse unterstützt

Die Trophäen für die Kreispokalsieger bei den Nachwuchsmannschaften sind jedenfalls schon in den Händen des hiesigen KFV. Diese wurden von Christian Johannsen und Björn Niemeyer von der Kreissparkasse Stendal an Präsident Werner Meinschien, Jugendausschusschef Dieter Marks, sowie an die Staffelleiter Björn Kleinschmidt und Thomas Hoja übergeben.

Die Kreissparkasse sponsert diese Pokale zum zweiten Mal. „Ich möchte mich im Namen des Jugendausschusses und des gesamten KFV schon einmal für die Unterstützung bedanken“, äußerte sich der Jugendausschussvorsitzende Dieter Marks, für den es genauso wie für Präsident Werner Meinschien, die letzte Übergabe der Pokale war. Beide sind nur noch bis zum 17. Juli im Amt. An diesem Tag findet der Kreisverbandstag statt und dort wird der neue Vorstand gewählt. Meinschien und Marks stehen nicht mehr zur Wiederwahl.

Meinschien steht nicht mehr zur Wahl

Werner Meinschien stand dem KFV Altmark-Ost als Präsident 16 Jahre vor. Dabei agierte er zwischendurch auch noch als Staffelleiter der Kreis­oberliga. Seit 1971 war Meinschien Schiedsrichter und im Altkreis Havelberg, sowie nach der Gründung des KFV Altmark-Ost in der Sportgerichtsbarkeit.

Dieter Marks kann fast auf eine ähnlich lange Tätigkeit als Funktionär und Schiedsrichter zurückblicken. Zunächst war er Übungsleiter bei Aktivist Stendal. Seit 1981 begann die Laufbahn als Schiedsrichter. „Siegfried Schulze hat mich dazu überredet“, meinte Marks, der auch Gründungsmitglied des KFV Altmark-Ost ist. Unter Alois Foller war er bereits Vizepräsident und zudem stand er dem Schiedsrichterwesen vor. Appropos Schiedsrichter. Dieses Hobby hängt Marks noch nicht an den Nagel. „Sofern es mit der Volkssportrunde Stendal und Tangerhütte weiter geht, bleibe ich dabei“, so Marks. Das der Jugendausschuss eine eingeschworene Truppe ist, zeigen auch Thomas Hoja, Thomas Podas und Mike Rübe. Alle drei üben diese Funktionen als Staffelleiter schon sehr viele Jahre aus.

Marks und Meinschien unterstützen weiter

Mit Björn Kleinschmidt, der auch schon acht Jahre als Funktionär tätig ist, sowie Steffen Lenz wurde die Riege aufgefrischt und jüngere Personen für dieses Ehrenamt gewonnen. Um auf die Kreispokalspiele der Jugend und die gute Zusammenarbeit der Kreissparkasse mit dem kreislichen Fußball zurückzukommen. „Ich denke, trotz meines Ausscheidens wird die gute Beziehung mit dem neuen Vorstand bestehen bleiben. Werner Meinschien und ich ziehen uns nicht ganz zurück. Wenn wir gebraucht werden, stehen wir mit Rat und Tat weiterhin zur Seite“, sagte der scheidende Jugendchef Dieter Marks.

Im Namen der Sparkasse bedankte sich Björn Niemeyer: „Wir haben in den letzten Jahren viel aufgebaut. Ich denke ihr gebt es in gute Hände, so dass einer weiteren Zusammenarbeit nichts im Wege steht.“

Die Endspiele für den Nachwuchs gehen an zwei Tagen über die Bühne. „Post Stendal hat seine finale Zusage gegeben. Inwieweit sie durchgeführt werden können, liegt an der Regierung und dem FSA“, sagte Dieter Marks abschließend.