Stendal l Dabei kommt es gleich in vier Partien zu Duellen zwischen Ost- und Westaltmark. Einzig Saxonia Tangermünde muss zum SV Lok Jerichow und am Sonntag findet ein reines ostaltmärkisches Spiel zwischen dem Kreveser SV und dem TuS Wahrburg statt. Die Partie Eintracht Salzwedel gegen Medizin Uchtspringe wurde auf den 31. Oktober (14 Uhr) verlegt.

OFC möchte Wiedergutmachung

Die Teams zeigten sich am 1. Spieltag ordentlich in Torlaune. 37 Treffer sind in den sieben Spielen gefallen. Dies bedeutete, dass 5,3 Tore pro Spiel erzielt wurden. Die meisten kassierte der Osterburger FC bei seiner 2:7-Klatsche in Liesten. Am Sonnabend wird die Aufgabe im Heimspiel gegen den FSV Heide Letzlingen nicht minder einfacher. „Wir haben die Niederlage ausgewertet und wissen was wir falsch gemacht haben. Gegen Letzlingen passen wir die Höhe an und verbessern die Rückwärtsbewegung. Zudem bauen wir ein wenig um und mit Dominic Thiedke rückt ein gestandener Verteidiger wieder in die Abwehr und wird für Stabilität sorgen“, lässt sich OFC-Coach Uwe Schmidt ein bisschen in die Karten gucken.

Rossauer SV will es besser machen

Ebenfalls eine Niederlage musste Aufsteiger Rossauer SV einstecken. Das Nordderby gegen den Kreveser SV ging 0:3 verloren. Die Mannschaft um Trainer Christian Schulze muss am Sonnabend bei der Reserve und ebenfalls Aufsteiger vom SSV 80 Gardelegen antreten. Auch die Gastgeber verloren in der Vorwoche, da bleibt es abzuwarten welches Team die Niederlage besser verdaut hat. „Wir müssen eben die richtigen Lehren aus dem Auftakt ziehen und unser Spiel der neuen Liga anpassen“, erklärt der RSV-Coach. Der muss wahrscheinlich auf Moritz Meyer verzichten.

Für die Germania aus Tangerhütte kam die 1:4-Niederlage nicht überraschend, dennoch wäre für die Dobberkau-Elf mehr drin gewesen. „Die erste Halbzeit war sehr gut“, sagte Coach Jürgen Dobberkau nach dem Spiel gegen die Jeetzestädter. Doch eine gute Halbzeit reicht nicht, um etwas Zählbares mitzunehmen. Da benötigt es im Auswärtsspiel beim MTV 1880 Beetzendorf zweier konstanter Abschnitte. Die Westaltmärker luchsten nämlich dem favorisierten TuS Wahrburg einen Punkt ab. Es hätten sogar drei sein können, wenn Tino Fricke nicht ein Eigentor unterlief. Und in der vergangenen Saison war es für die Tangerstädter gegen die MTVler kein Selbstläufer.

Becker rettet Arneburger Elf

Kalt erwischt wurde Rot-Weiß Arneburg zum Auftakt in Jerichow. Nach zehn Minuten lagen die Elbestädter bereits 0:2 in Rückstand, gewannen aber noch dank vier Buden von Markus Becker. Das sollte den Gastgebern am Sonnabend im Heimspiel gegen den SV Liesten 22 nicht passieren, denn gegen den Tabellenführer wird es nicht so einfach, einen Rückstand aufzuholen.

Der FSV Saxonia Tangermünde kann gegen Uchtspringe nicht gewinnen. 2:3 hieß es in der Vorwoche und dazu sah Janis Kämpfer auch noch den roten Karton. Die Kaiserstädter müssen nun beim Aufsteiger SV Lok Jerichow antreten.

Am Gänseberg kommt es zum sicher packenden Duell zwischen Krevese und Wahrburg. Die Gastgeber müssen neben dem gesperrten John Neumann auch auf Manuel Neumann (Bänderriss im Knöchel) und Sven Hintze (Knieverletzung) verzichten. „Das sind also alles keine guten Vorraussetzungen für ein Spiel gegen eine Topmannschaft“, erklärt KSV-Coach Holm Hansens. Bei den Gästen muss der rotgesperrte Felix Belling ersetzt werden.