Stendal l Dabei sticht das Landesklassenduell zwischen dem Osterburger FC und Rot-Weiß Arneburg heraus. Alle sieben Begegnungen beginnen um 14 Uhr. Die Partie Spielvereinigung Havelberg/Kamern gegen den Möringer SV ist erst am 14. November um 13 Uhr .

OFC in der Favoritenstellung

Im Duell der beiden Landesklassenvertreter aus Osterburg und Arneburg ist die Rolle des Favoriten schwer zu finden. Was für den OFC spricht, ist erst einmal das Heimrecht. Zudem gab es das Duell bereits in der Meisterschaft, wo die Biesestädter den Kontrahenten mit einem satten 8:0 auf deren Geläuf förmlich zerlegten.

Doch danach hat Arneburg zugelegt, einige Partien in Folge gewonnen. Was den Elbestädtern fehlen könnte, ist das Flutlicht. RWA hat in den letzten Wochen meist am Freitagabend gespielt und gewonnen. In der Vorwoche hat die Dieckmann-Elf Moral bewiesen, aber auch etwas Glück gehabt.

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In Unterzahl schafften die Elbestädter in der regulären Spielzeit noch spät den Ausgleich bei der SG Bismark II/Kläden, hatten mit Marco Pawellek einen starken Aushilfstorwart, der für den mit Gelb-Rot vom Platz gestellten Tobias Maier zwischen die Pfosten ging. Ob Pawellek erneut ins Tor geht, bleibt abzuwarten, denn es gibt beim Gast da noch andere Personalien. Osterburg hat die Hürde in Uetz dagegen nach Anlaufproblemen sicher gemeistert.

KSV gastiert beim Kreisoberligisten

In den Talkessel nach Uenglingen reist der Kreveser SV. Die Hansens-Elf hat bisher einen guten Start in der Meisterschaft gehabt und die erste in Hürde in Berkau sicher gemeistert. Uenglingen scheint sich nach einem Tief unter dem neuen Trainer Frank Aschenbach nun gefangen zu haben, gewann die letzten beiden Spiele jeweils deutlich, ist aber trotzdem der Außenseiter. Die Mannschaften aus Schönberg und Schönhausen haben in der Vorwoche höherklassige Gegner eliminiert. Gegen das Spitzenteam aus der Kreis- oberliga muss der Gastgeber aber noch eine Schippe drauf packen. Die Angriffsreihen bei beiden Vertretungen sind das Prunkstück.

Ein Duell Kreisoberliga kontra Landesklasse steht in Grieben an. Für Rossau steht erneut eine nicht so einfache Auswärtsaufgabe bei einem unterklassigen Kontrahenten an, wobei es für die Schulze-Elf, die in der ersten Runde bei Post Stendal schon eine Achterbahnfahrt erlebte, diesmal ein anderes Spiel geben wird als in Röxe. Die Gastgeber werden sicher nicht so spielfreudig wie zuletzt die Röxer nach vorn agieren, sondern eher aus einer defensiven Haltung agieren. Doch dafür wird der RSV, der immer noch etliche verletzte Akteure zu beklagen hat, sich einen Plan zurecht legen. Die Platzherren werden alles daran setzen, um die Rolle des Außenseiters gut auszufüllen.

Nach Lüderitz geht es für Uchtspringe. Die Mediziner haben sich beim Auftritt in Sandau nicht gerade von ihrer besten Seite gezeigt.

Heide vor erneuter Pokalüberraschung?

Für eine Überraschung hat auch Klein Schwechten in der 1. Runde gesorgt, besiegte Landesklassenvertreter Lok Stendal II. Gegner diesmal ist Dobberkau. Bei den Preußen ist Pascale Schröder gesperrt nach Gelb-Rot gegen Gladigau. Die Gastgeber liebäugeln sicher erneut mit einer Überraschung. Doch die Gäste kommen sicher nicht, um Geschenke zu verteilen.

Trotzdem ist beim 3:0 nichts angebrannt. In Lüderitz muss aber das Reifke-Team zulegen. Die Eintracht ist schon ein höheres Kaliber, zeigte sich beim Weiterkommen gegen Möringen II beim 8:1 ordentlich in Torlaune.

Gegen Medizin wird es mit dem Toreschießen sicher nicht so leicht für die Vogel und Co. Die siebente Begegnung des Tages lautet Grün-Weiß Staffelde gegen TuS Wahrburg.

Beide Mannschaften erreichten sicher das Achtelfinale. Staffelde agierte dabei beim 5:2 über Kreisoberligist Schinne durchaus souverän. Doch gegen Wahrburg sind die Grün-Weißen ein ganz krasser Außenseiter. Nach dem 14:2-Schützenfest bei Staffeldes Ligarivalen Wust, ist für die Mannschaft um Trainer Robert Riep sicher etwas mehr Gegenwehr zu erwarten.

Doch alles andere als ein sicherer Erfolg, wäre für die angriffswuchtigen TuS-Kicker eine Enttäuschung. Der kleine Platz in Staffelde wird sicher von den Assmann und Co. eventuell Geduld fordern, um die nötigen Lücken zu finden.

Auslosung direkt im Anschluss

Das wird bereits am Sonntag ausgelost. Es findet in der Halbzeitpause des Frauenfußballspiels zwischen Saxonia Tangermünde und Medizin Uchtspringe statt. Glücksfee ist Anna Gottemeier.

Die Elbestadt ist auch der Austragungsort des Finals. Das findet am Himmelfahrtstag des nächsten Jahres statt.