Tangermünde l Zudem war er als Niederlassungsleiter  25 Jahre Hauptsponsor des Vereins. Der jetzige Ehrenpräsident hat damit über eine lange Zeit den Verein mitgeprägt. Heute ist der 71-Jährige natürlich auch stolz, dass seine beiden Jungen ihrer Leidenschaft Fußball nachgehen. Sohn Jonas spielt bei Saxonia im Mittelfeld.

Volksstimme-Sportredakteur Frank Kowar unterhielt sich mit Diethard Lehmann, der den Verein aus der Elbestadt lebt, nach dem 2:1-Sieg gegen Preussen Magdeburg. Die Tangermünder haben jetzt als Landesligaaufsteiger in den drei absolvierten Spielen drei Siege eingefahren und stehen auf Platz zwei im Klassement der Nord-Staffel.

Volksstimme: Herr Lehmann, wie haben Sie den 2:1-Sieg von Saxonia gegen Preussen Magdeburg gesehen?

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Diethard Lehmann: Es war das erwartet schwere Spiel auf Augenhöhe. Man hat in den ersten 20 Minuten eine bestimmte Nervosität gesehen, beide Seiten hatten voreinander Respekt. Aber dann zeigten beide Mannschaften ihre individuelle Klasse, vorerst von Strafraum zu Strafraum. Die zweite Halbzeit wurde dann durch den Kampf geprägt. Jeder Saxone wusste besonders nach dem 2:1, was er zu tun hatte. Jeder half jedem hinten und vorne. Deshalb haben wir verdient gewonnen.

Wie sehen Sie die jetzige Mannschaft überhaupt?

Da gäbe es viel zu sagen. Ich denke, da ist in den vergangenen zwei, drei Jahren was tolles zusammengewachsen. Individuell gibt es starke Spieler und Persönlichkeiten innerhalb und außerhalb des Platzes.

Zwischen dieser Truppe, so sehe ich das jedenfalls von außen, passt zurzeit kein Blatt. Es gibt keine einzelnen Befindlichkeiten oder Grüppchenbildung. Dabei leisten beide Trainer wirklich eine tolle Arbeit und haben daran einen hohen Anteil.

Derzeit wird über Mannschaft und den Verein viel Positives berichtet. Sehen Sie das auch so?

Ja das stimmt, und mit Recht. Was derzeit abläuft, das ist schon beachtens- und bemerkenswert. Da sind die positiven Ergebnisse, aber ich meine auch die Aktivitäten des neuen Vorstandes in Bezug auf Sponsoring für den Jugend- und Männerbereich, den Pokalsieg, das Benefizspiel, die Zuschauerzahlen und die Außendarstellung grundsätzlich. Man merkt, dass sehr viele Leute auf und neben dem Platz alles tun, um den Traditionsverein mit Leben zu erfüllen. Ich bin stolz auf diesen Verein, der ein großes Stück auch mein Lebenswerk war. Aber das ist Geschichte - nun haben wir die Zukunft.