Stendal l Ein knappen Heimdreier hat in der Verbandsliga der A-Junioren der 1. FC Lok Stendal beim 1:0 über die SG Sandersdorf-Thalheim geholt. Einen glasklaren 9:1-Erfolg gelang den C-Junioren vom 1. FC Lok Stendal über den Burger BC.

Verbandsliga A-Junioren

1. FC Lok Stendal - SG Sandersdorf-Thalheim 1:0 (0:0)

Die Zuschauer sahen einen starken Beginn der Lok-Kicker. Immer wurde der Gegner früh attackiert und zu Fehlern gezwungen. Daher ergaben sich auch gleich etliche sehr gute Gelgenheiten, die alle nicht verwertet wurden. Nach etwa 20 Minuten wurde das Match ausgeglichener. Der starke Gegner, hatte einige Akteure in seinen Reihen die zuvor beim Halleschen FC kickten, kam auch zu Chancen. Die brachten sie ebenfalls nicht unter. Besonders kurz vor der Pause hatte Lok etwas Glück, dass die Gäste nicht erfolgreich waren.

In der Kabine schworen sich die Gastgeber nochmals ein, wollten weiter früh auf den Kontrahenten draufgehen. Dies war gleich nach der Pause erfolgreich. Amadou Sall griff die gegnerische Abwehr an, eroberte sich das Leder und vollstreckte eiskalt zum 1:0. Das Match blieb danach weiterhin offen. Der nach längerer Verletzungspause eingewechselte Mattes Flöther sorgte mächtig für Unruhe. Doch der zweite Treffer blieb aus. Im Schlussgang setzten die Gäste wieder alles auf eine Karte. Torwart Frederik Mauer wurde zum großen Rückhalt und hielt letztlich die drei Punkte fest.

Lok-Trainer Steffen Säger war von der Leistung über weite Strecken angetan: „Ich bin das erste Mal zufrieden. Unser Matchplan hat zu 80 Prozent funktioniert. Wir haben den Gegner hoch angelaufen, der eine hohe Qualität in seinen Reihen hatte. Daher haben wir für Stress und Unruhe gesorgt.“

Statistik

Tor: 1:0 Sall (49.).

Verbandsliga C-Junioren

1. FC Lok Stendal - Burger BC 9:1 (0:0).

Dass es am Ende ein deutlicher 9:1-Erfolg gegen den Burger BC werden sollte, damit war nach den ersten 35 Minuten nicht zu rechnen.

Die erste Halbzeit war eigentlich nur Stückwerk und Burg war etwas griffiger in den Zweikämpfen. Torabschlüsse waren auf beiden Seiten echte Mangelware. So ging es auch mit einem torlosen 0:0 in die Pause.

Nach dem Wechsel änderte sich das Spiel komplett. Lok übernahm jetzt die gesamte Kontrolle und das 1:0 in der 38. Minute durch Max Kohlhas war wohl der ,,Dosenöffner“. Erneut Max Kohlhas in der 40. Minute sowie Elias Wolff in der 44. Minute machten schnell alles klar. Der Gegentreffer in Minute 51 änderte am jetzt konsequenten Offensivspiel der Stendaler nichts. Maurice Schulze stellte zwei Minuten später mit dem schönsten Tor des Tages den alten Abstand wieder her.

Das 5:1 durch Fynn Lukas in der 55. Minute ließ die Gäste total zusammenbrechen. Mattes Schreiber (62.), Jasin Barrie (66.), Max Erdmann (68.) sowie Jannes Grigo (70.) schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe.

Die zweite Halbzeit hat gezeigt wozu die Stendaler Mannschaft fähig ist, Abschnitt eins bewies aber auch, dass es ohne gewisse Vorraussetzungen nicht selbstverständlich ist, Spiele in der Verbandsliga für sich zu entscheiden. Beim nächsten Spiel in Dessau muss man von der ersten Minute an wach sein.

Statistik

Tore: 1:0, 2:0 Kohlhas (38., 40.), 3:0 Wolff (44.), 3:1 Rulff (51.), 4:1 Schulze (53.), 5:1 Lukas (55.), 6:1 Schreiber (62.), 7:1 Barrie (66.), 8:1 Erdmann (68.), 9:1 Grigo (70.).