Möringen l Bereits am Freitagabend stellten sich die Lok-Kicker zum offiziellen Mannschaftsfoto.

Martin Gebauer wieder in Arneburg

Nicht mehr dabei war überraschend Martin Gebauer, der sich in der neuen Saison auf den Co-Trainerposten etablieren sollte. Er wechselt wieder zurück zum SV Rot-Weiß Arneburg.

In Möringen begann gestern die Partie flott. Martin Krüger vergab für Lok die erste Möglichkeit (5.). Mit einem Schlenzer gelang Martin Gödecke schließlich das Tor zum 1:0 für Lok (11.). Danach vergaben die Gäste jede Menge Hochkaräter fahrlässig: unter anderem Vincent Kühn (25.), Tim Kolzenburg (26.) und auch Gödecke (30.).

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Lok führt zur Halbzeit

Bei der Chance von Kolzenburg hätte wohl nur die Torlinientechnik entscheiden können, ob der Ball bereits hinter der Linie war. So blieb es bis zur Pause bei der knappen 1:0-Führung des Oberligisten.

Möringen hat die ersten 45 Minuten gut verteidigt und auch einige Konterchancen (Reiter, Huch, Seidl) zu einem eigenen Treffer gehabt.

Das Desaster der Chancenverwertung setzte sich bei Lok auch in der zweiten Halbzeit fort. Gödecke (köpfte aus fünf Metern neben das Tor) und der eingewechselte Denis Neumann (Ball trifft die Lattenunterkante) versiebten Hochkaräter.

Zu guter Letzt vergab auch noch Niclas Buschke einen Foulelfmeter. Möringens Torwart John Ziesmann zeigte nicht nur in dieser Szene eine Glanzparade. Nach Flanke von Philipp Groß gelang aber Neumann dann doch das längst überfällige 0:2 (64.).

Buschke setzt Schlusspunkt

Auch der eingewechselte MSV-Keeper Ulli Jan Uhle führte sich gleich mit einer Glanzparade ein, als er gegen Patrick Baudis klärte. Per Flachschuss war schließlich Buschke zum 0:3 erfolgreich (76.). Das war gleichzeitig der Endstand.

In den letzten Minuten schraubten beide Mannschaften das Tempo doch merklich zurück. Dennoch hatte Lok noch zwei Riesen-Chancen (Buschke, Kolzenburg), um diesen Sieg höher zu gestalten. Die Stendaler haben in Möringen eine ordentliches Testspiel geboten, lediglich die Chancenverwertung war katastrophal.

Lok-Trainer Jörn Schulze sagte nach Spielschluss: „Die Jungs hatten schwere Beine. Man hat gesehen, dass keine Passgenauigkeit drin ist und kein Zug zum Tor. Ich bin trotzdem zufrieden. Es hat sich niemand verletzt. Das war der Anfang und nun machen wir die nächsten drei Wochen hart weiter. Und dann denke ich, sind wir auf dem richtigen Weg.“

Sein Gegenüber Philipp Dieckmann meinte. „Erstmal möchte ich mich bei Lok Stendal bedanken, dass wir hier auf dem Sonntag ein Testspiel vereinbaren konnten. Meine Mannschaft hat sehr taktisch diszipliniert gespielt. Wenn man ehrlich ist, hätte es bei effizienter Chancenauswertung höher ausgehen müssen. Ich bin zufrieden mit der Leistung. Wir wollten tief stehen und auf Fehlpässe lauern.“