Stendal l Die Stendaler spielten gegen den Tabellenvorletzten ihre erwartete Überlegenheit aus und gingen mit einem frühen Tor durch Elias Wolff bereits in der dritten Minute in Führung.

Spiel ist schnell entschieden

Der Gastgeber konnte sein Spiel vollkommen ungestört aufziehen und die Führung in der 15. Minute durch einen Treffer von Till Vinzelberg auf 2:0 ausbauen. Nach einem verunglückten Querpass im Strafraum der Stendaler bekam Gardelegens Felix Kurpiers den Ball auf den Fuß und verwandelte diesen zum Anschlusstreffer. Danach fehlte dem Spiel insgesamt das Tempo und die Stendaler agierten zunehmend nervös. Die anfängliche Präzision im Stendaler Spiel ging verloren und es schlichen sich zunehmend Fehlpässe und Ungenauigkeiten ein. Später konsolidierte Lok Stendal seine Leistung und das Spiel nahm wieder an Fahrt auf.

In der 38. Minute schloss Jakob Ziekau nach einer starken Laufleistung auf der rechten Seite im Alleingang zum 3:1 ab. Zehn Minuten später erzielte Max Erdmann mit einem sehenswerten Kopfballtor das 4:1 für Lok Stendal. Auch im dritten Durchgang zeigten sich bei Lok Schwächen in der Verteidigung und im Spielaufbau. Im Mittelfeld gab es beim Umschalten erhebliche Mängel, die von den Gästen dankbar genutzt wurden. Entsprechend konnte Gardelegen durch Phil Leon Möhring in der 55. Minute auf 4:2 verkürzen. Trotz des Anschlusstreffers war Loks Führung nie gefährdet Ein Eigentor und zwei weitere Treffer durch Max Erdmann (62.) und Pepe Aschenbach (65.) schraubten die Führung in die Höhe. Gardelegen verkürzte zwar kurz vor Schluss erneut, doch dieser Treffer kam deutlich zu spät.

Statistik

Torfolge: 1:0 Elias Wolff (3.), 2:0 Till Vinzelberg (15.), 2:1 Felix Kurpiers (35.), 3:1 Jakob Ziekau (38.), 4:1 Max Erdmann (50.), 4:2 Phil Leon Möring (55.), 5:2 (60./ Eigentor), 6:2 Max Erdmann (62.), 7:2 Pepe Aschenbach (65.), Jamy Tim Maschelka (70.).