Stendal l Mit einer 2:4-Niederlage hat der 1. FC Lok Stendal das altmärkische Derby gegen den SSV 80 Gardelegen beendet.

„Wir machen von den sechs Toren dieser Partie fünf selber. Das waren krasse Abwehrfehler und so ein gebrauchter Tag für uns“, resümierte Stendals Co-Trainer Jürgen Chlopik.

Die Gastgeber wollten an das letzte Drittel vom Spiel gegen Arminia Magdeburg anknüpfen. Dort zeigten die Lok-Kicker Moral und Spielwillen.

Bach bringt den SSV in Führung

In der zweiten Minute wurde das Vorhaben bereits mit einer eigenen Verunsicherung in der Abwehr zerstört. Nutznießer war Gardelegens Lasse Bach, der den SSV 1:0 in Führung brachte.

Die Verunsicherung in den Reihen der Hausherren nahm dann in der 13. Minute seinen weiteren negativen Verlauf.

Bach schnürt Doppelpack

Erneut bekamen die Stendaler das Streitobjekt nicht aus der Gefahrenzone. Wiederum stand Lasse Bach, der im Sommer von Berkau zum SSV wechselte, goldrichtig und netzte das 2:0 ein.

Im zweiten Abschnitt war es schließlich eine Einzelaktion von Tom Hiller, der durch die Gardelegener Abwehr marschierte und den 1:2-Anschlusstreffer markierte.

Eigentor vor der Halbzeit

Die Hoffnung für Stendal ins Spiel zu kommen, dauerte nur wenige Sekunden. Nach einem unglücklichen Rückspiel von Fabian Schulze auf Keeper Maximilian Baeß rollte der Ball ins eigene Tor. Gardelegen führte wieder mit zwei Toren Unterschied – 1:3.

Im dritten Durchgang erhöhte Gardelegen nach einem Konter auf 4:1. Lasse Bach war erneut der Torschüte. damit schoss er seinen dritten Treffer in der Partie.

Stendal steckte zwar nicht auf. Oskar Meier war es schließlich mit einem umstrittenen Strafstoß, der noch einemal auf 2:4 aus Gastgebersicht verkürzte. Am jubelten die Gäste aus der Westaltmark.

Gardelegen verbesserte sich nach dem zweiten Saisonsieg auf Platz acht. Dagegen haben die Stendaler den Anschluss zu den führenden Mannschaften erstmal verloren und verharren auf Rang fünf.

Nächster Gegner für das Team vom Trainer Duo Hoffmann/Chlopik ist die Mädchenmannschaft des Magdeburger FFC.

Statistik

Torfolge: 0:1, 0:2 Bach (2., 13.), 1:2 Hiller (29.), 1:3 Eigentor (29), 1:4 Bach (65.), 2:4 Meier (70./FE).

1. FC Lok Stendal: Baeß - Schreiber, Schulze, Noffke, Meier, Hiller, Neumann, Herbst, Stangl, (Gernecke, Jürgens, Grigo Müller).