Stendal l Zu Gast beim 1. FC Lok Stendal ist die Mannschaft von Tennis Borussia aus der deutschen Hauptstadt. Die Berliner Mannschaft hat in dieser Saison richtig viel vor. Sie ist die einzige Truppe aus der Oberliga Nord, die sich den Meisterteitel und damit Aufstieg in die Regionalliga Nord auf die Fahne geschrieben hat.

In deren Offensive stürmen zum Beispiel mit Thiago Rockenbach und Karim Benjamina zwei ehemalige Profis mit jeder Menge an Erfahrung.

Körner vermisst Siegeswillen

Der heimische Kontrahent Lok Stendal hat nach dem DFB-Pokalmatch gegen das Team von Arminia Bielefeld am Dienstagabend erstmals wieder trainiert. „Wir haben in dieser Partei hautnah bemerkt, wie groß der Abstand zwischen Profis und Amateuren heutzutage ist. Bei Bielefeld klappten zum Beispiel die einfachen Dinge, wir machen das mehr als einmal zu kompliziert. Auch die Organisation auf dem Platz ist völlig anders“, so Lok-Coach, der mit seinem Trainerstab auf die nächste Begegnung gegen die Berliner ganz besonders fixiert ist: „Wir haben die ersten drei Saison-Spiele durchweg verloren. TeBe ist zwar der Favorit in unserem nächsten Heimspiel. Da können wir nur gewinnen, wenn bei jedem Spieler ein unbedingter Siegeswille besteht. Das habe ich bislang vermisst“, so Körner.

Bei Lok fallen mit Max Salge (Beinverletzung) und Martin Krüger (ein Spieltag Sperre nach Gelb/Rot im Greifswald-Match) zwei Akteure aus.

Schubert fraglich

Mit einiger Sicherheit ist davon auszugehen, dass auch der defensiv ausgerichtete Steven Schubert gegen Tebe nicht mitspielen kann. Er hat sich im Bielefeld-Pokalmatch eine Fußprellung zugezogen.

Dagegen könnte der Neuzugang Kevin Dagnet (UJA Maccabi/Frankreich) erstmals eine Rolle auf dem Rasen des Stendaler Stadions Am Hölzchen spielen. Er war zunächst als Iereidis-Ersatz auf der linken Abwehrseite vorgesehen, hat jedoch ein ganz anderes fußballerisches Profil als der Zypriot.