Stendal l Weil Sandersdorf, Krieschow und Gera am Wochenende jeweils gewannen, setzten sich diese beiden Mannschaften im Klassement vor die Altmärker, die nunmehr den 13. Tabellenplatz einnehmen.

Der Tabellenzweite aus der Messestadt Leipzig war natürlich der große Favorit in dieser Begegnung, doch der Gastgeber wollte ihn gern ärgern und eventuell sogar ein Bein stellen.

Die erste recht gute Torchence besaß in diesem Spiel das Stendaler Team. In der siebenten Minute schoss Martin Krüger aus neun Meter Entfernung von halbrechts ab, doch Gästekeeper Jokanovic roch den Braten und parierte.

Die Altmärker fingen sehr ordentlich. Die Gäste wurden früh und entschlossen gestört, Lok versuchte zudem in der Offensive Druck aufzubauen.

Hovi hat leichtes Spiel

Eine Aktion in der 19. Minute gab der Partie ein ganz anderes Aussehen. Die Leipziger spielten den Ball von hinten direkt in die Spitze. Stendals Johannes Mahrhold rutschte aus und fiel hin, sodass Inters Torjäger Nummer eins, Kimmo Hovi, leicht an das Leder kam und zum Spielstand von 0:1 ins Tornetz beförderte.

Stendals Krüger schoss den Ball in der 21. Minute knapp am Leipziger Kasten vorbei, doch die Gäste besaßen im ersten Abschnitt die besseren Chancen. Levnaic prüfte Lok-Keeper Kycek aufs Härteste, der bestand den Test (28.). Hovi traf noch den Pfosten (35.).

Wenige Minute nach der Pause war die Stendaler Defensive ungeordnet und Leipzigs Misaki nutze das zur 2:0-Führung für die Gäste (50.).

Ampelkarte für Kühn

Drei Minuten später hieß es Gelb/Rot für Loks Vincent Kühn. Der hatte in der ersten Halbzeit bereits einmal Gelb gesehen und lieferte sich nun einen Zweikampf mit einem Inter-Spieler.

Der Gast erhielt einen Freistoß. „Für was?“, fragte Kühn. „Geh duschen“, lautete die kurze Antwort von Referee Heinze, verbunden mit dem Zeigen der Roten Karte.

Der Gastgeber befand sich 0:2 Rückstand und zahlenmäßig in der Unterzahl. Die Entscheidung in dieser Begegnung war gefallen.

 

Tore: 0:1 Kimmo Hovi (18.), 0:2 Christopher Sadamu Misaki (50.), 0:3 Ogün Gümüstas(72.), 0:4 Ogün Gümüstas (74.).

1. FC Lok Stendal: Lukas Kycek - Philipp Groß, Martin Gebauer (80. Petro Alergush), Martin Gebauer (80. Petro Alergush), Niclas Buschke, Steven Schubert, Vincent Kühn, Tim Schaarschmidt (75. Marcel Werner), Johannes Mahrhold, Lukas Breda (75. Martin Gödecke, Christos, Iereidis, Martin Krüger.

FC International Leipzig: Josip Jokanovic - Dongmin Kim, Kimmo Markku Hovi, Santiago Aloi, Zoran Levnaic (71. Niklas Opolka), Robert Rode (66. Francesco Petrovic), Christopher Sadamu Misaki, Tzonatan Moutsa, Theodoro- Cheritier-Kristofer Ntoumperet, Petar Trifonov(51. Ilias Becker) , Ogün Gümüstas.

Schiedsrichter: Frank Heinze (Tobias Starost, Stefan Hübner), Zuschauer: 365, Gelb/Rot: Vincent Kühn , 1, FC Lok Stendal (53., wiederholtes Foulspiel).