Stendal l Seinen 36. Geburtstag hat Stendals Lok-Chefcoach Sven Körner am Mittwoch gefeiert. Deshalb bekam er vor dem Spiel gegen Jena II einen Präsentkorb und und herzliche Glückwünsche von Vereinspräsident Ulrich Nellessen. Für Freitag hatte er seine Mannschaft zum gemeinsamen Abendessen eingeladen.

Zurück zum Jena-Match (Endstand 0:0) am Mittwochabend. In der nachfolgenden Pressekonferenz war Körner anzumerken, dass er mit dem Auftritt seines Teams in diesem Match zufrieden war. Und das sagte er auch: „Die Mannschaft hat ein richtig gutes Spiel hingelegt.“

Lok reist nach Eilenburg

Das will er möglichst auch nach dem folgenden Match sagen. Er fährt mit seinem Team am Sonnabend nach Eilenburg, um dort ab 14 Uhr zu bestehen.

Die Gastgeber-Mannschaft ist derzeit mit 46 Zählern Vierter des Klassements und hatte im Wochenverlauf keine Nachholbegegnung auszutragen. Von daher ist sie natürlich im Vorteil.

Indes, das Stendaler Lok-Team hat nach einer Niederlagenserie von fünf Punktspielen in Folge zuletzt zwei Unentschieden erzielt. Dem 1:1 gegen Wismut Gera, wo die zweite Halbzeit sehr gut war, folgte jenes 0:0 gegen den Tabellendritten Carl Zess Jena II.

In der Partie hat die altmärkische Mannschaft nahtlos an die Leistung der zweiten Hälfte des Gera-Matches angeknüpft und in diesem Spiel klare Torchancen für zwei Begegnungen herausgearbeitet, die jedoch nicht zu Treffern genutzt wurden.

Buschke überzeugend

Jenas Mannschaft wusste in der Partie übrigens nicht, wie Niclas Buschke beizukommen ist. Er spielte einen ganz starken Part.

Zurück zur Pressekonferenz: Jenas Coach Stefan Treitl wurden angesprochen auf die größeren Finanzprobleme, die der Verein Carl Zeiss derzeit hat. Er weiß mit Sicherheit mehr als das, was er dann sagte: „Stand jetzt kann die 2. Mannschaft gehalten werden. Die Mannschaft ist sehr billig.“

Auf die Entwicklung in Jena kann man offenbar mit Fug und Recht gespannt sein.