Uchtspringe l Bei Medizin Uchtspringe (Landesklasse) gewann der Oberligist am Sonnabend 8:1 (5:1). In der Heinz-Förster-Sportanlage ist der Landesklassenvertreter vor über 200 Zuschauern ein insgesamt sehr guter Testpartner gewesen.

Es war von Anfang an klar, dass die Gäste das Spiel bestimmen werden. So kam es dann auch. Bereits in der zehnten Minute war Lukas Breda, der schon am Mittwoch gegen TeBe getroffen hatte, per Hinterhaltsschuss erfolgreich.

Buschke verschießt Strafstoß

Das Anrennen der Kreisstädter ging danach weiter. Nach Foul an Maurice Pascale Schmidt gabt es Strafstoß. Niclas Buschke, wieder mit der Kapitänsbinde am Arm, verschoss jedoch.

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Das rächte sich. Nach einem Lapsus von Sebastian Hey ließ sich Sebastian Lilge die Chance nicht entgehen. Er traf zum 1:1 (12.).

In einer munteren ersten Halbzeit, ohne große taktischen Fesseln, ging die muntere Torejagd weiter. Mit einem gelungenen Heber sorgte Buschke schließlich für die erneute Lok-Führung - 2:1 (22.).

Lok mit weiteren Toren vor der Pause

Uchtspringe versteckte sich jedoch nicht. Lilge und Marcel Brinkmann (Paul Schönburg rettete auf der Linie) vergaben in aussichtsreicher Position. Das 1:3 war dann super herausgespielt.

Schmidt setzte sich durch und gab zurück auf Felix Knoblich. Der Ex-Bismarker knallte das Leder in die Maschen– 1:3 (27.).

Bis zur Pause schraubte Lok die Führung schließlich auf 5:1.

Lok auch nach der Pause spielbestimmend

Nach dem Wechsel flaute das Spielgeschehen auch durch die vielen Wechsel mehr und mehr ab. Erst in der 62. Minute schlug Lok erneut zu. Buschke setzte sich auf seiner linken Seite durch und Tim Seidel-Holland stand da, wo ein Stürmer stehen muss. Er schoss zum 1:6 ein. In den Schlussminuten schwanden bei den Medizinern die Kräfte, aber Lok war aber nur noch zweimal erfolgreich. Erst traf Schmidt und in der Nachspielzeit der unermüdliche Knoblich.

Zwischendurch traf auch Brinkmann auf der anderen Seite die Latte. Am Ende stand ein 1:8 auf der Anzeigetafel.

Mauritz legt den Finger in die Wunde

„Mit der Leistung bin ich nicht zufrieden. Wir waren ungenau und nicht zielstrebig genug. Wir haben nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir haben nicht vernünftig gespielt und hätten viel mehr Tore schießen müssen. Wir waren dennnoch über 90 Minuten die bessere Mannschaft. Bei langen Bällen waren wir sehr anfällig und ließen zahlreiche Chancen des Gegners zu, wo wir bei der einen oder anderen auch Glück hatten. Im Großen und Ganzen geht aber unser Sieg, auch in der Höhe, in Ordnung, weil wir einfach die besseren Chancen hatten. Zum Ende des Spiels waren die Jungs etwas platt und man merkte uns dann die vielen harten Trainingseinheiten an. Dieser Test hat uns gezeigt, dass wir bis zum Saisonstart noch viel Arbeit vor uns haben“, sagte Loks Torwarttrainer Manuel Mauritz.

Lok hat in der Woche kein Testspiel angesetzt. Am Sonnabend um 13 Uhr treten die Stendaler bei Optik Rathenow an.

Statistik

1. FC Lok Stendal: Ziesmann, Mahrhold, Schönburg, Knoblich, Schmidt, Bubke, Schubert, Breda, Seidel-Holland, Hey, Buschke (Schweda, Bittner, Giebichenstein, Pfeiffer, L. Balliet, L. Schmidt).

SV Medizin Uchtspringe: Meinert, Rothe, Adam, Roggenthin, Fielitz, Bonatz, Brinkmann, Lilge, Peters, Wojahn, Domine (Polismark).

Schiedsrichter: Blasig -

Zuschauer: 207

Tore: 0:1 Breda (10.), 1:1 Lilge (12.), 1:2 Buschke (22.), 1:3 Knoblich (27.), 1:4 Knoblich (29.), 1:5 Knoblich (32.), 1:6 Seidel-Holland (62.), 1:7 Schmidt (85.), 1:8 Knoblich (90.+1)

Besondere Vorkommnisse: Buschke (1. FC Lok Stendal) verschießt Foulelfmeter (10.).