Wismar/Stendal l Durch diesen Auswärtssieg sind die Altmärker ihrem Ziel, den Erhalt der Klasse, ein großes Stück näher gekommen.

Sie stehen jetzt nach dem 28. Spieltag mit 32 Punkten auf Rang zwölf. Diese Platzierung würde zwar zum Klassenerhalt reichen, aber im „Keller“ ist alles ganz eng. Die Stendaler (unterstützt von rund 50 Fans) begannen zwar konzentriert, sahen sich aber schnell im Rückstand.

Wismar geht früh in Führung

Bei einem Konter behinderten sich Johannes Mahrhold und Torwart Lukas Kycek. Wahab bedankte sich mit dem 1:0-Treffer (9. Minute).

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Schmidt mit dem Ausgleich

Durch dieses schnelle Gegentor kamen die Lok-Kicker aus dem Rhythmus. Sie hatten Glück, dass Wahab nicht zum 2:0 nachlegte. Die Altmärker fingen sich aber wieder und initiierten eigene Angriffe. Schließlich war es Maurice Schmidt, der noch vor der Pause (31.) den Ball zum Ausgleich über die Linie drückte.

Durch Niclas Buschke und Martin Krüger hatte Lok vor dem Seitenwechsel noch weitere Möglichkeiten, die aber nichts einbrachten.

Lucky-Punch durch Schaarschmidt

Nach dem Wiederanpfiff machten die Gäste weiter Druck. Oft fehlte aber der finale Abschluss in den Aktionen. Bis zur 87. Minute: Nach einer Ecke nagelte Tim Schaarschmidt per Kopf den Ball zum 2:1 für Lok in die Maschen. Dabei blieb es bis zum Schluss.

Die Stendaler haben gegen einen unmittelbaren Konkurrenten im Abstiegskampf drei wertvolle Punkte eingefahren.

Entsprechend sauer war Wismars Trainer Dinalo Adigo: „Es war ein hartes Spiel mit einem am Ende glücklichen Sieger. Wir hatten auch die Chancen, um das Spiel zu gewinnen.“

Schulz lobt Mentalität

Dem widersprach Lok-Trainer Jörn Schulz etwas: „Gewonnen hat nicht die glücklichere Mannschaft, sondern die besser aufgestellte. Die Jungs haben die Vorgaben sehr gut umgesetzt. Glück hat nur der Tüchtige. Unser Tor kurz vor Schluss war dann noch einmal ein absolutes Mentalitäts-Ding.“

Am Sonntag in zwei Wochen gegen den Tabellenletzten aus Malchow sollte Lok auf eigenem Platz nachlegen, um für das Ziel Klassenerhalt weiter wichtige Zähler einzufahren.