Stendal l In der NOFV-Oberliga Nord hat der 1. FC Lok Stendal den ersten Dreier eingefahren. Im Heimspiel gegen den Brandenburger SC Süd hieß es am Ende 4:2.

Lok-Trainer Daniel Fest musste zu Beginn gleich auf vier Stammspieler verzichten. Kapitän Philipp Groß, Kevin Dagnet, Martin Krüger und Vincent Kühn konnten aus verschiedenen Gründen nicht mitwirken. Das störte die Lok-Kicker keineswegs und die Ausfälle wurden sehr gut kompensiert. Überraschender Weise nahm der langzeitverletzte Moritz Instenberg auf der Bank Platz. Der wurde in der 89. Minute eingewechselt und durfte Oberliganordluft schnuppern.

Niclas Buschke macht das 1:0

Nach ersten Annäherungsversuchen auf beiden Seiten klingelte es in der neunten Minute. Niclas Buschke traf nach einem Eckball von Martin Gödecke zum umjubelten 1:0. In der Folge störten die Gäste früh den Aufbau der Stendaler, die damit nicht zurecht kamen. Aber dennoch erhöhten sie die Führung. Nils Breda schob locker zum 2:0 ein.

Nur acht Minuten später war das Ding eigentlich durch. Niclas Buschke schnürte seinen Doppelpack, als er gekonnt von Martin Gödecke angespielt wurde und auf 3:0 stellte. Mit diesem Stand ging es in die Halbzeit. Mit Abpfiff sah Marcel Werner nach heftigem Beschweren die Rote Karte. Er wurde zuvor niedergestreckt, was das Schiedsrichtergespann jedoch nicht sah.

Schmeichelhafter Strafstoß

Zur zweiten Halbzeit brachten die Brandenburger zwei frische Kräfte und bekamen in der 53. Minute einen schmeichelhaften Elfmeter. Daniel Hänsch war es egal. Er traf zum 3:1. Doch mit Wiederanpfiff machte Niclas Buschke seinen dritten Treffer und der alte Abstand war wiederhergestellt.

Den Stendalern merkte man im Verlauf die Unterzahl überhaupt nicht an und den Brandenburgern fiel einfach zu wenig ein, um sie zu gefährden. Da juckte es auch nicht, dass Daniel Hänsch noch zum 4:2-Anschlusstor einköpfen konnte. Am Ende brachte Lok Stendal den Sieg ganz locker über die Zeit.

Statistik

1. FC Lok Stendal - Brandenburger SC Süd 4:2 (3:0)

Tore: 1:0 Niclas Buschke (9.), 2:0 Nils Breda (21.), 3:0 Niclas Buschke (27.), 3:1 Daniel Hänsch (53./FE), 4:1 Niclas Buschke (54.), 4:2 Daniel Hänsch (81.).

Bes. Vorkommnis: Rote Karte für Marcel Werner (Lok Stendal, 45.).

1. FC Lok Stendal: Bryan Giebichenstein - Martin Gödecke, Franz Erdmann, Niclas Buschke (89. Moritz Instenberg), Nils Breda, Tim Schaarschmidt, Johannes Mahrhold, Lukas Breda (26. Chris Wete), Marcel Werner, Tim Seidel-Holland (75. Pascal Lemke), Sebastian Hey.

Brandenburger SC Süd: Toni Neubauer - Evgeni Pataman, Karol Orlos, Askin Yildiz, Adrian Jaskola, Joshua Lang (64. Mohamed Toure), Maurice Froelian, Philipp Schikora, Daniel Hänsch, Sascha Guthke, Hafez El-Ali.

Schiedsrichter: Dominic Koch (Florian Strübing, Toni Schwager)