Stendal l Oberligist 1. FC Lok Stendal hat sein erstes Vorbereitungsspiel nach der Winterpause gegen Landesklassevertreter FSV Saxonia Tangermünde mit 8:4 gewonnen. Die knapp 100 Zuschauer sahen dabei auf dem Kunstrasenplatz ein unterhaltsames Match, in dem die Gäste zu Beginn schnell 2:0 in Führung lagen.

Tangermünde geht in Front

Lok wollte mit ruhigen Ballstafetten in die Partie starten. Saxonia war aber sofort hellwach und zelebrierte sich nach drei Minuten mit einer schnellen Passfolge über die rechte Seite durch. Janis Kämpfer legte die Kugel in den Strafraum, wo Florian Stark bloß noch einzuschieben brauchte – 1:0 Tangermünde. Den Gastgebern fehlte zunächst ein wenig das Tempo, um den tief stehenden Gegner auszuhebeln.

In der zwölften Minute lag das Leder erneut im Stendaler Tor. Alexander Klitzing köpfte und der Ball sprang, irgendwie an mehreren Abwehrbeinen vorbei, zum 2:0 in die Maschen. Da rieben sich die ersten Zuschauer schon die Augen, denn mit einem solchen Zwischenstand hatte wohl niemand gerechnet.

Lok Stendal gleicht aus

Lok legte in der Folge aber etwas zu. Es musste aber ein Standard her, um den Anschluss zu schaffen. Tim Schaarschmidt köpfte eine Freistoßvorlage von Steven Schubert ein. Zehn Minuten später schaffte der Oberligist das Resultat zu egalisieren. Saxonia verhinderte die Flanke von links durch Benjamin Bubke nicht. In der Mitte vollendete Denis Neumann zum 2:2.

Die Partie hatte sich zwar weitestgehend in die Hälfte der Elbestädter verlegt. Es blieb aber dabei, das jede gefährliche Situation einen Treffer brachte.

Erneute Führung für Tangermünde

Nach 34 Minuten bekam Tangermünde einen Freistoß zugesprochen. Lars Korte drehte das Streitobjekt aus zentraler Position um die Mauer. Vom Innenpfosten klatschte der Ball in die Maschen – 3:2 Tangermünde.

Die erste Hälfte blieb vor der Pause weiter abwechslungsreich und die Gastgeber schafften den neuerlichen Ausgleich. Einen Ball in die Spitze schob Niklas Buschke am Gästeschlussmann Lindner zum 3:3 vorbei.

Niclas Buschke mit Doppelpack

Dass dann doch nicht jeder Abschluss im Tor landete, bewies die 41 Minute. Denis Neumann brachte eine Flanke von links auf den langen Pfosten. Dort köpfte Niklas Buschke. Mit einem Reflex lenkte Schlussmann Lindner den Ball noch an die Latte. Kurz darauf war der Saxonia-Torwart nochmals geschlagen. Erneut Buschke traf zur 4:3-Pausenführung für Stendal.

Im zweiten Durchgang nahm die Überlegenheit der Hausherren zu. Tangermünde kam seltener über die Mittellinie. Ein ersten Schuss von Tim Kolzenburg strich vorbei. Nach einer Stunde netzte der eingewechselte A-Junior Lukas Pfeiffer zum 5:3 ein. So blieb es bis eine Viertelstunde vor Schluss. Hier segelte Stendals Torwart Steffen Westphal an einer Ecke vorbei. Florian Stark schaffte für Saxonia nochmal den Anschluss. Nochmals Pfeiffer sowie Sebastian Hey und Max Salge erhöhten noch zum 8:4-Endstand.

Jörn Schulz ist zufrieden

Lok-Coach Jörn Schulz meinte nach dem Spiel: „Es war ein super Test. Das Ergebnis war von vornherein egal. Meine Spieler sollten ihre Aufgaben erfüllen, die wir im Training erarbeitet hatten.“

1. FC Lok Stendal: Westphal - Groß, Buschke, Bubke, Schubert, Neumann, Salge, Schaarschmidt, Mahrhold, L. Breda, Schmidt (Balliet, Gödecke, Kolzenburg, Hey, Bittner, Pfeiffer).

Saxonia Tangermünde: Lindner - Wabbel, Bäther, Lautenschläger, Lenz, Stark, Kämpfer, Groß, Korte, Liebisch, Klitzing (Boehm, Schulze, Lehmann, Lemke, Doerjer).

Torfolge: 0:1 Stark (3.), 0:2 Klitzing (12.), 1:2 Schaarschmidt (18.), 2:2 Neumann (29.), 2:3 Korte (34.), 3:3, 4:3 Buschke (39., 43.), 5:3 Pfeiffer (60.), 5:4 Stark (74.), 6:4 Pfeiffer (78.), 7:4 Hey (85.), 8:4 Salge (87.).