Stendal l Zu Gast im Stendaler Hölzchen ist am Sonntag der SV Altlüdersdorf. Die Partie im Hölzchen wird um 14 Uhr von Markus Häcker (Waren/Müritz) angepfiffen.

Heimsieg nahezu Pflicht

Für die Stendaler gibt es viele Parallelen zur Heimpartie gegen Brandenburg-Süd am 7. Oktober. Vor diesem Spiel hatten die Stendaler bei Hansa Rostock II 1:3 verloren, um dann auf eigenem Platz die Brandenburger in einem furiosen Angriffswirbel 4:2 zu bezwingen. Auch vor der Begegnung gegen Altlüdersdorf gab es für Lok eine Auswärts-Niederlage. In Zehlendorf hieß es am Sonntag 0:6. Wieder stehen die Stendaler unter Zugzwang, wieder ist ein Heimsieg fast Pflicht. Der Geist des Brandenburg-Spiels sollte von Lok erweckt werden.

Das wird jedoch ganz schwer. „Unsere personelle Situation wird nicht besser“, sagt Lok-Trainer Daniel Fest. Zwar steht Johannes Mahrhold nach seinem Urlaub wieder zur Verfügung, „aber er hat nicht trainiert“. Auch hinter dem Einsatz von Nils Breda (berufliche Gründe) steht noch ein Fragezeichen. Noch ein Spiel gesperrt in Marcel Werner. „Wir müssen es nehmen, wie es ist“, meint Fest.

Die 0:6-Niederlage in der Vorwoche in Zehlendorf wurde bei den Stendalern zwar ausgewertet, aber jetzt richtet sich der Blick nach vorn. Am Wochenende müssen drei Punkte her, um den Anschluss in der Tabelle nicht zu verlieren.

Fokus auf eigene Stärken

Die Mannschaft von Altlüdersdorf wurde im Vorfeld beobachtet. „Wir haben schon die Information über bestimmte Dinge, aber ich glaube, dass es uns nicht gut tut, wenn wir uns immer nach dem Gegner ausrichten. Natürlich muss man Details berücksichtigen, aber die Mannschaft war am besten, wenn sie sich auf ihr eigenes Spiel konzentriert hat. Das ist für uns auch eine der Lehren, die wir aus dem Zehlendorf-Spiel gezogen haben“, sagt Fest abschließend.

Das eigene Spiel aufziehen, das war am 7. Oktober gegen Brandenburg der Fall.