Stendal l Zum FC Anker Wismar geht es für den 1. FC Lok Stendal in der Fußball-Oberliga Nord. Die Partie auf dem Jahnsportplatz (Goethestraße) wird um 14 Uhr vom Unparteiischen Max Mangold (FSV Schorfheide Joachimsthal) angepfiffen.

Anker Wismar verliert gegen Staaken

Über die Wichtigkeit dieser Begegnung an der Ostseeküste wissen beide Mannschaften Bescheid. Es geht um Punkte gegen den Abstieg. Die Gastgeber stehen derzeit mit 31 Zählern auf Platz elf. Zuletzt verloren sie jedoch überraschend deutlich 0:5 in Staaken.

Lok hat zwei Punkte weniger auf der Habenseite und ist deshalb schon ein wenig mehr im Zugzwang. „Verlieren verboten“ kann nur das Motto für den 1. FC Lok sein.

Lok Stendal gewinnt das Hinspiel

Im Hinspiel zeigten die Altmärker Moral und setzten sich 2:0 durch. Maurice Schmidt und Simon Balliet (derzeit langverletzt) mit einem Traumtor waren dabei erfolgreich. So ein Ergebnis würde den Stendalern auch gut zu Gesicht stehen.

„Ich denke, wir brauchen noch sechs Punkte, um ganz sicher zu gehen. Wir wollen in Wismar mitspielen und uns nicht verstecken. Das Minimalziel ist ein Punkt“, sagt Loks Co-Trainer Martin Gebauer.

Schaarschmidt und Groß dabei

Personell sieht es schon wieder etwas besser aus. Tim Schaarschmidt und Philipp Groß haben jeweils ihre fünfte Gelbe Karte abgesessen und sind einsatzbereit. Auch Martin Gödecke hat nach seiner Verletzung (zugezogen in Brandenburg) wieder mittrainiert und fährt auf jeden Fall nach Wismar mit. Gebauer: „Ob er von Anfang an spielt oder ob es nur zu einem Kurzeinsatz reicht, das müssen wir sehen.“

Verletzt hat sich wieder Vincent Kühn (Leiste). Marcel Werner ist noch im Aufbautraining. Beide werden nicht auflaufen. Keine Rolle spielt auch Moritz Instenberg, der sich nach seiner langen Verletzung weiterhin im Aufbautraining befindet.

Wiedersehen mit Dinalo Adigo

Die Partie ist auch ein Wiedersehen mit Dinalo Adigo. Der Wismar-Trainer hat 1995 bis 1997 bei Lok Stendal gespielt.

Etwas Licht über die Anzahl der Oberliga-Abstiegsplätze wird es auch geben, wenn die 3. Liga spielt.

Alle abgestiegsgefährdeten Oberliga-Mannschaften werden sicherlich gespannt darauf schauen, ob der FC Energie Cottbus oder Carl-Zeiss Jena in die Regionalliga Nordost absteigen.