Stendal l Die Kicker des 1. FC Lok Stendal stehen vor einer sicherlich nicht leichten Auswärtsmission. Sie treten am Sonntag beim augenblicklichen Tabellenführer FC Strausberg an. Strausberg an der Tabellenspitze? Das ist schon eine Überraschung.

Strausberg überrascht

Die von Trainer Christof Reimann trainierte Mannschaft ist 2013 in die Oberliga aufgestiegen, hat in der ersten Saison Platz 5 belegt. In den drei Folgeserien gab es die Ränge 14, 14 und 13 für die Männer aus dem östlichen Umland der Hauptstadt.

In der letzten Punktspielserie aber wurde die Strausberger Mannschaft Siebenter, ein deutlicher Fortschritt also. Und es ist nicht ausgeschlossen, dass es weiter nach oben geht.

Strausberg verstärkt sich gezielt

In der Sommerpause 2018 gab es nämlich nicht die zuvor üblichen, vielen personellen Veränderungen. Der FC Strausberg musste zwar seinen Torjäger Faton Ademi ziehen lassen, konnte aber wichtige Stammkräfte, die von anderen Vereinen heiß umworben waren, in seinem Mannschaftskader halten.

Ganz stark ist das Gastgeber-Team in der Defensive. Eine Dreier- kann inzwischen sehr schnell in eine Fünfer-Abwehrkette umgestellt werden. Lok Stendal trifft demnach am Sonntag in Strausberg auf eine eingespielte und im Aufwind befindliche Mannschaft. Lok muss weiter auf die verletzten Max Salge und Steven Schubert sowie auf den im Aufbautraining befindlichen Moritz Instenberg verzichten.

Noch nicht klar ist, ob der zuletzt, nach einem Pferdekuss, an muskulären Problemen laborierende Martin Gödecke wieder fit wird.

Martin Krüger darf nach Abbrummen seiner Sperre in Strausberg wieder mit ran.