Stendal l Es geht am Sonntag, Anpfiff 13.30 Uhr, zur TSG Neustrelitz. Nach der bösen 1:6-Heimniederlage gegen Ludwigsfelde wird dies für die Altmärker eine schwierige Partie, zumal die Hausherren bisher alle Begegnungen gewonnen haben und somit Platz zwei in der Tabelle einnehmen.

Alle drei Erfolge der TSG waren allerdings nur mit einem Treffer unterschied, doch das 4:3 bei Blau-Weiß Berlin ist schon ein kleines Achtungszeichen, denn die Berliner hatten vorher zwei starke Auftritte hingelegt.

Neustrelitz noch ungeschlagen

Auf Lok kommt wieder ein sehr spielstarker Gegner zu, dessen Kader intermational besetzt ist. In der letzten Spielzeit gab es durch ein Last-Minute-Tor von Marcel Werner ein 1:1. Das Rückspiel gewann Neustrelitz 3:0.

Nach der Niederlage gegen Ludwigsfelde hat es sicher eine ernsthafte Auswertung im Training gegeben. So eine Vorstellung dürfen sich die Lok-Kicker in Neustrelitz auf jeden Fall nicht leisten, ansonsten kommt man da unter die Räder.

Jedenfalls nimmt Stendal in diesem Auswärtsspiel ganz klar die Außenseiterrolle ein. Es geht nur mit unbändigem Willen, hoher Laufbereitschaft und einer gesunden Zweikampfführung, um dort zu bestehen. „Die Leistung war enttäuschend. Das darf uns nicht wieder passieren. Es gilt jetzt schnell den Kopf hoch zu kriegen“, äußerte sich Trainer Jörn Schulz nach dem letzten Spiel.

Es wird sicher im Gegensatz zur Heimbegegnung einige Veränderungen in der Startelf geben.