Stendal l Zum Abschluss der diesjährigen Weihnachtsturniere des 1. FC Lok Stendal waren traditionell die C-Junioren an der Reihe.

Dabei war wieder ein sehr gutes Teilnehmerfeld am Start. Gespielt wurde in zwei Gruppen, wobei die Stendaler jeweils in jeder Gruppe eine Mannschaft stellten.

Gruppe A

In Gruppe A bewies die U 15-Mannschaft des 1. FC Lok gleich, dass sie zum engsten Favoritenkreis gehört. Mit Siegen gegen den Schweriner SC (2:0), den JfV Havelstadt Brandenburg (3:1) und dem SSV Markranstädt (5:2) beendeten sie die Vorrunde als Gruppenerster.

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Gruppe B

In der Gruppe B zeigte auch die U 14 von Lok spielerisch eine ordentliche Leistung. Gegen den Mitfavoriten Germania Halberstadt hielt sie lange dagegen. Am Ende wurde jedoch 0:4 verloren. Das zweite Spiel gewannen die Ostaltmärker 2:1 gegen Optik Rathenow.

So entschied das letzte Spiel gegen Eiche Weisen über die Halbfinalteilnahme. Dabei mussten sich die Stendaler trotz mehrerer guter Torchancen mit 1:2 geschlagen geben. Somit blieb der U 14 nur das Spiel um Platz fünf. Auch hier war die Lok-Mannschaft tonangebend, die Tore machte aber der SSV Markranstädt. Am Ende hieß es 1:3.

Halbfinale

Das erste Halbfinale bestritten dann Germania Halberstadt und der Schweriner SC. Dabei waren die Germanen wohl etwas zu ehrgeizig, so dass sie ihre Stärken nicht auszuspielen vermochten. Die Mecklenburger gewannen überraschend mit 1:0. Im zweiten Halbfinale sah die U15 des 1. FC Lok Stendal lange als sicherer Sieger aus, doch der SV Eiche Weisen kam nach einem 0:2- und 1:3- Rückstand doch noch zum 3:3-Ausgleich.

Das Neunmeter-Schießen entschied Lok dann aber für sich.

Ein abwechslungsreiches Spiel um Platz drei zwischen Weisen und Halberstadt endete 4:3.

Finale

Das Finale wurde dann wieder klar von der Stendaler U 15 bestimmt. Gegen Schwerin gewann die Lok-Mannschaft 3:0 und holte sich verdient den Siegerpokal ab. Es war eine gelungene Generalprobe der Stendaler, die sich jetzt für die Aufgabe beim Pape-Cup vorbereiten.

Einziger Wermutstropfen eines durchaus gelungenen und fairen Turniers sind die Verletzungen eines Brandenburger und eines Halberstädter Spielers. Lok Stendal hofft, dass es für beide positiv ausgeht und wünscht gute Besserung.