Stendal l Die Partie auf dem Werner-Seelenbinder-Sportplatz (Brielower Straße) wird um 14 Uhr von Schiedsrichter Philipp Kutscher (VfB Fortuna Biesdorf) angepfiffen.

Beide Mannschaften haben derzeit große Sorgen. Die Ergebnisse stimmen nicht, so dass sich Stendal und auch Brandenburg-Süd im Tabellenkeller der Liga befinden. Für beide Teams wäre deshalb morgen im Kellerduell ein Dreier ganz besonders wichtig.

BSC Süd verpflichtet vier neue Spieler

Der bislang letzte Auftritt der Stendaler in der Stahlwerkerstadt war nicht gerade von Erfolg gekrönt. Am Ostersonnabend 2019 verloren die Ostaltmärker 2:3. Steven Schubert (zum 0:1) und Niclas Buschke (zum 2:3) waren die Stendaler Torschützen.

In der Vorsaison siegten die Rolandstädter am 8. Dezember 2019 allerdings durch einen Treffer von Denis Neumann 1:0. Das Rückspiel in Brandenburg entfiel durch die Corona-Krise.

Stendals Gegner hat auf die zuletzt schlechten Ergebnisse reagiert und wurde noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv. Brandenburg-Süd verpflichtete vier neue Spieler. Es handelt sich um Akteure, die aktuell ohne Verein waren und deshalb auch nach der Transferfrist eine Verpflichtung möglich war. So wurden Thiago Rockenbach Da Silva, Abdelkarim Koussi, Matana Boris Kivoma und Jack Krause verpflichtet. Alle Spieler sind ab sofort spielberechtigt und können schon am Sonnabend gegen Lok Stendal eingesetzt werden. Bei den Ostaltmärkern gab es zuletzt keinerlei solcher Aktivitäten. Lok setzt weiterhin auf eigene Spieler. Um sich erfahrene Akteure, die sofort helfen, angeln zu können, fehlen die finanziellen Mittel.

Schubert ist spielberechtigt

Personell können die Stendaler wieder auf Steven Schubert, der seine Ampelkarte gegen Staaken abgesessen hat, zurückgreifen. „Seine Spielweise ist elementar wichtig für die Mannschaft“, sagt Lok-Trainer Jörn Schulz im Vorfeld. Wieder fit ist auch Johannes Mahrhold, der gegen Staaken ausgesetzt hat. Tim Seidel-Holland (Urlaub) hat Trainingsrückstand. Seine Erkältung hat Niclas Buschke überwunden.