Stendal l 90. Minute, Lukas Breda bringt den Eckball vor das Tor, Kevin Xavier Dagnet verpasst und Martin Gödecke bringt den Ball auf das Tor. Neustrelitz‘ Keeper Felix Junghan reagiert erneut fantastisch. Aber dieses Mal findet der Ball Marcel Werner. Mit einer artistischen Einlage befördert Werner den hochprallenden Ball über die Linie. 1:1 gemacht, Punkt gerettet und zum Man of the Match avanciert.

Marcel Werner schilderte die Szene nach dem Spiel so: „Ich habe davor schon eine Situation gehabt, wo der Ball fast zu mir kommt und Maurice Schmidt ganz klar umgehauen wird, da hätten wir Elfmeter bekommen müssen. Und dann eine ganz ähnliche Situation. Der Ball wird abgeblockt, kam zu mir und sprang immer höher. Ich wusste nicht ob mit Fuß oder Kopf, aber er musste einfach irgendwie rein.“

Lok Stendal ist nicht schlechter

Zum Glück entschied er sich für den Fuß, das passte und sorgte für den Lohn, den sich die Stendaler redlich verdient hatten. „In den ersten fünf Spielen, bis vielleicht die Partie in Staaken, sind wir eigentlich nie die schlechtere Mannschaft gewesen, haben uns da aber immer um den Lohn gebracht. Heute und zuletzt in Torgelow haben wir gepunktet und wir werden jetzt auch weiter Punkte holen“, sagt er.

Jetzt geht es für ihn mit der Mannschaft nach Rostock. Ob es da wieder mit einem Erfolg klappt? „Wir sind eine geschlossene Mannschaft. Da geht einer für den anderen. Nach Rostock fahren wir mit etwas Selbstvertrauen. Aber Rostock II ist eine junge spielstarke Mannschaft, das wird ein anderes Spiel. Beim Auswärtsspiel müssen wir hinten kompakt stehen“, blickt er voraus.