Stendal l Tabellenführer Medizin Uchtspringe ist dabei in Arneburg zu Gast. Tangermünde erwartet Tangerhütte zum Derby. Zudem empfängt Osterburg Schlusslicht Jerichow und Wahrburg trifft auf Salzwedel.

Uchtspringe grüßt weiter vom Platz an der Sonne. Nun spielt die Reifke-Elf in Arneburg an. In der letzten Spielzeit gab es ebenfalls im November diese Partie. Der Endstand lautete damals 3:3. Die Mediziner haben letzte Woche sogar in Unterzahl bewiesen, dass sie momentan schwer zu packen sind. Mit einem Kraftakt schlug Uchtspringe Kontrahent Osterburg 4:3.

Gastgeber stecken im Formtief

Arneburg steckt in einem dicken Tief. Aus den letzten fünf Partie gab es nur einen Zähler beim Remis zu Hause gegen Beetzendorf. Der letzte Dreier ist noch länger her, stammt vom 14. September wo Gardelegen II nicht anreiste und es Zähler am grünen Tisch gab. In der Vorwoche ist das Spiel in Tangerhütte ausgefallen. Nicht mehr zur Verfügung stehen in dieser Spielzeit Markus Becker und Hermann Huchthausen. Zudem fehlt Michael Winkelmann ebenfalls verletzt. Für das Spiel gegen Uchtspringe könnte auch noch Karsten Müller (Rückenprobleme) ausfallen.

„Wir haben ein Heimspiel und wollen was mitnehmen. Uchtspringe hat natürlich einen Lauf. Daher wird es schwer werden“, so der sportliche Leiter von RWA, Mario Bittner. Die Gäste müssen neben dem gesperrten Sebastian Lilge auch auf Patrick Bonatz, Christoph Scheel, Chris Schewe und Lukas Stein verzichten. „Das wird ein schweres Spiel. Arneburg hat von den letzten fünf Spielen, vier verloren, steht ein wenig mit dem Rücken zu Wand und will sicher den Bock umstoßen. Die Duelle waren immer enge Spiele. Wir wollen versuchen zu gewinnen und sehen, wie wir die Ausfälle kompensiert bekommen“, so Medizin-Coach Lars Reifke.

Derby in Tangermünde

Im Stadion am Wäldchen gibt es das Derby zwischen Saxonia Tangermünde und Germania Tangerhütte. Für einige Saxonia-Akteure wird es ein Wiedersehen mit dem Ex-Verein. Mit Rosario Schulze, Patrice Boehm und Franz Döhmann kicken drei ehemalige Tangerstädter bei Saxonia. Die Favoritenrolle ist vor der Begegnung auch eindeutig. Alles andere als ein klarer Sieg der Hausherren wäre eine Überraschung. Die Gäste haben bisher ihre wichtigen Spiele gegen die abgeschlagenen Teams aus Jerichow und Gardelegen gewonnen, dazu noch zwei weitere Siege eingetütet. Somit ist der Abstand zun den Abstiegsrängen deutlich. Trotzdem reisen die Tangerstädter nicht zu Saxonia, um sich abschlachten zu lassen. Sie werden alle Tugenden auspacken, um sich achtbar zu schlagen.

OFC empfängt Kellerkind

Der Osterburger FC erwartet Kellerkind Lok Jerichow. Die Gäste haben in der Vorwoche ihre ersten drei Saisonzähler beim 4:3 gegen Gardelegen II geholt, werden dementsprechend motiviert an der Landessportschule angereist kommen. Trotzdem ist der OFC Favorit. Alles andere als drei Zähler wären eine riesen Enttäuschung.

„Wir wollen unbedingt gewinnen und werden alles dafür tun“, gibt Trainer Uwe Schmidt ganu klar die Marschrichtung vor. Neben den Langzeitverletzten fällt noch Abwehrchef Philipp Magerin aus. „So geht es schon die ganze Saison. Wir haben für das Wochenende eine gute Truppe zusammen“, fügt Schmidt weiter an.

Zu Eintracht Salzwedel geht der Auswärtstripp vom TuS Wahrburg. Beide Mannschaften können noch zur Spitzengruppe gezählt werden, wobei der Rückstand der Ostaltmärker zu Tabellenführer Uchtspringe schon satte acht Punkte beträgt. Die Gastgeber haben die letzten beide Spiele jeweils 4:0 gewonnen und in Krevese besonders mit einer hohen Effektivität geglänzt. Die muss Wahrburg auch an den Tag legen, um was aus der Baumkuchenstadt mitzunehmen.