Uchtspringe l Das ist durchaus als Überraschung zu bezeichnen. Wäre nicht die letzte Partie der Hinserie gegen den Magdeburger FFC II verloren gegangen, hätte man sogar von einer Sensation sprechen können.

Der Frauenfußball wurde in der Sommerpause wieder umstrukturiert. Statt einer Verbandsliga wurden nun die Mannschaften in zwei Landesligen aufgeteilt, damit sich die weiten Fahrten verringern. Zudem gab es den Wechsel der Stein und Co. von Möringen nach Uchtspringe.

Derbys mit positivem Ausgang

Nach dem spielfreien ersten Spieltag ging die Serie für Medizin gleich mit dem Derby gegen Walsleben/Rochau los. Zunächst sah es für die Matschkus-Elf nach einem klaren Sieg aus, doch plötzlich kippte die Partie. Erst ein energischer Schlussspurt brachte in dem Offensivspektakel einen 6:4-Heimsieg. Dem folgte gleich im zweiten Derby gegen Neuling Tangermünde/Wittenmoor ein 13:1-Kantersieg. Somit war der Start gelungen.

Den Schwung nahm Medizin mit, eilte von Erfolg zu Erfolg. Nach insgesamt sechs Siegen gab es Ende Oktober die Auswärtspartie bei Staffelfavorit Besiegdas Magdeburg.

Highlight gegen den Favoriten

Mit einer bärenstarken Vorstellung wurden die Landeshaupstädterinnen 3:2 niedergerungen. Damit war die Herbstmeisterschaft eingetütet. Um so ärgerlicher war schließlich das 1:3 am letzten Hinrundenspieltag gegen den Magdeburger FFC II. Trotz der Niederlage war es eine super Hinrunde von Medizin, die mit dem starken Auftritt im Pokalmatch gegen den MFFC I angerundet wurde.

Matschkus zieht Fazit

„Wir haben eine top Hinrunde gespielt. Das haben wir vor der Saison nicht so erwartet. Ziel war Platz zwei oder drei“, meinte Coach Kirsten Matschkus. Die Trainerin der Medizin-Frauen sagte weiter. „Das ist Produkt einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Eine ergänzt die Andere. Es wird natürlich schwierig, dies in der Rückrunde zu halten, da uns mit der verletzten Nadja Vohse und Pia Lichterfeld, die studienbedingt nicht immer zur Verfügung steht, zwei Stützen wegbrechen. Ziel ist es trotzdem, Platz eins zu verteidigen.“