Möringen l In der Möringer Pappelarena steht am Sonntag das ostaltmärkische Derby zwischen dem gastgebenden Möringer SV und dem TuS Schwarz-Weiß Bismark an.

Es ist schon einige Jahre her, dass sich beide Vertretungen in der Landesliga Nord in einem Punktspiel gegenüber gestanden haben. In der Spielzeit 2013/14 gab es das letzte Aufeinandertreffen. Der MSV gewann das Hinspiel 2:1, während der TuS am 1. Mai 2014 im Rückspiel 4:3 siegreich war.

Spiel auf Augenhöhe wird erwartet

Nun fünf Jahre später treffen sich beide Teams wieder in der selben Spielklasse. Im bisherigen Saisonverlauf haben sich die altmärkischen Mannschaften ordentlich verkauft, stehen derzeit im sicheren Mittelfeld. Möringen präsentierte sich in den Heimspielen hui, doch auswärts heißt es meistens pfui.

Trotzdem hat die Dieckmann-Elf für einen Aufsteiger ordentliche 16 Zähler geholt. Zum viertletzten Platz, der am Ende durchaus eine Relegation nach sich ziehen kann, sind es acht Punkte. Personell sind beim MSV alle Spieler an Deck außer die schon länger Verletzten Kevin Beckmann und Philip Lauck. Seine Sperre abgesessen hat Axel Jaeger. Coach Dieckmann sagte zum Spiel. „Wir freuen uns auf das Derby, hoffen dass das Wetter einigermaßen mitspielt, damit einige Zuschauer kommen. Entscheidend wird die Tagesform sein und wer den größeren Willen an den Tag legt, der wird als Sieger vom Feld gehen.“

Knoblich wieder einsatzberechtigt

Für Bismark ist es das dritte Auswärtsmatch in Folge. Gegen Gardelegen gab es in der Vorwoche eine deutliche 0:4-Niederlage, die aber zu hoch ausfiel. Zudem gab es eine rote Karte für Philipp Grempler, der somit im Derby nicht mitwirken darf. Weiterhin fallen Sebastian Neumann (Muskelfaserriss) und Max Voigt aus. Zudem gibt es ein Fragezeichen hinter dem Einsatz beider Torhüter. Seine Sperre abgesessen hat Felix Knoblich.

„Wir nehmen uns gegen Möringen einen Sieg vor. Gegen Gardelegen war es eine bittere Niederlage, die uns nicht aus der Bahn wirft. Es ist natürlich aber ein Derby. Da gibt es meist andere Gesetze, die wir zu beachten haben. Da geht es ein bisschen mehr in den Zweikämpfen zur Sache und da wird die Intensivität noch etwas höher als sonst. Darauf müssen wir uns einstellen“, meinte Bismarks Trainer Christoph Grabau zur Ausgangslage.

Schiedsrichter der Begegnung ist Torsten Felkel.