Stendal l Möringen empfängt Rossau. Tabellenführer Wahrburg muss nach Tangerhütte Tangerhütte ran.

MSV will an Erfolg anknüpfen

Groß war die Erleichterung beim Möringer SV nach dem ersten Saisonsieg am vergangenen Wochenende beim Mitkonkurrenten in der Abstiegszone 1. FC Lok Stendal II. Daran will der MSV nun auch anknüpfen gegen den Rossauer SV. Die Gäste mussten zuletzt pausieren, da die Partie auf Grund der Coronalage im Jerichower Land gegen Lok Jerichow nicht zu stande kam. Auf jeden Fall müssen sich die Möringer auf einen Gegner einstellen, der spielerisch durchaus was zu bieten haben dürfte. Da ist erneut eine disziplinierte Vorstellung in der Abwehr von nöten. Der MSV will unbedingt über den Strich, der den Klassenerhalt bedeutet, kommen. Dies würde mit einem Sieg gelingen, da die vor ihnen platzierte Reserve von Lok Stendal spielfrei ist. „Ich hoffe, dass es in den nächste Wochen so weiter geht. Spielerisch haben wir noch Luft nach oben“, äußerte sich Möringens Trainer Tim Nefe.

Spitzenreiter gastiert in Tangerhütte

Mit fünf Punkten Vorsprung geht Tabellenführer TuS Wahrburg an die nächste Aufgabe. Dazu ist die Riep-Elf zu Gast bei Germania Tangerhütte. Die Tangerstädter kassierten am letzten Wochenende ihre erste Punktspielniederlage. Die fiel mit 0:4 in Osterburg deutlich aus. „Wir waren da chancenlos“, so Germania-Coach Jürgen Dobberkau, der sich am Sonntag die Wahrburger persönlich anschaute im Spiel gegen Krevese.

Wahrburg spielte dort eine schnelle 2:0-Führung in die Karten. So konnte der Spitzenreiter einen ruhigen und geduldigen Auftritt hinlegen. Geduld könnte auch in Tangerhütte gefragt sein, denn die Platzherren werden sich sehr defensiv agieren, um dann vielleicht über schnelle Gegenangriffe erfolgreich zu sein. Verzichten muss der Gastgeber auf Dennis Tiefenbach, der bei der Partie in Osterburg eine rote Karte bekam.

Arneburg auswärts beim Tabellenletzten

Nach Jerichow geht es für Rot-Weiß Arneburg am Sonnabend. Sowohl der Gastgeber als auch die Elbestäder pausierten am letzten Spieltag. Während das Match von Jerichow wegen Corona abgesagt wurde, war in Arneburg der Platz gesperrt, sodass die Partie gegen Salzwedel abgesagt wurde. Ob nun beide Teams am Wochenende spielen, entscheidet sich kurzfristig. „Ich hatte schon Kontakt zum Trainer von Jerichow und dieser klang optimistisch. Wir wollen definitiv spielen“, so Arneburgs sportlicher Leiter Mario Bittner.

Gegen das Schlusslicht steht für RWA nur ein Sieg zur Debatte. Alles andere wäre eine Enttäuschung.