Möringen l Damit hatten wohl die Wenigsten gerechnet, dass der Möringer SV in der kommenden Serie 2019/20 in der Fußball-Landesliga-Nord spielen wird. Bis vier Wochen vor Saisonende war der Aufstieg bei den Möringern nämlich kein Thema mehr.

Zweikampf mit Eintracht Salzwedel

Der MSV lag zu diesem Zeitpunkt fünf Punkte hinter Spitzenreiter und Staffelsieger Heide Letzlingen zurück. Doch als am 31. Mai bekannt wurde, dass die Heide-Kicker ihr Aufstiegsrecht nicht wahrnehmen werden, war plötzlich alles wieder offen und ein Zweikampf mit Eintracht Salzwedel entbrannte.

Die Jeetzestädter hatten das schwierige Restprogramm und feierten nach dem 1:1 gegen Heide Letzlingen am vorletzten Spieltag für gut zwei Stunden den Aufstieg, aufgrund eines Übermittlungsfehler, denn es hieß, dass der MSV nicht aufsteigen will.

Möringer SV löst Hausaufgabe

Die Entscheidung fiel so erst am letzten Spieltag. Möringen löste seine Hausaufgabe mit dem 5:0-Sieg über Rot-Weiß Arneburg bravourös und Salzwedel strauchelte beim 1:1 in Tangermünde.

Somit kannte der Jubel bei den Möringern um ihren Trainer Philipp Dieckmann kein Ende.

Hinrunde mit Licht und Schatten

In der Hinrunde bestimmte Licht und Schatten das Spiel der Pappelarenen-Kicker. Nach der deutlichen 1:8-Auftaktpleite gegen den Kreveser SV zeigte der MSV beim Aufsteiger in Tangerhütte wieder ein anderes Gesicht und siegte 8:0.

Doch die Euphorie wurde schnell wieder gebremst, denn gegen TuS Wahrburg hieß es im Kreispokal 2:5.

Niederlage gegen Uchtspringe

Danach folgte eine kleine Serie von vier ungeschlagenen Spielen in Folge, bevor es die dritte und letzte Niederlage (0:3 gegen Medizin Uchtspringe) der Hinrunde hagelte.

Bis zur Winterpause verlor Möringen kein weiteres Spiel mehr.

Erfolgreiche Rückrunde

„Es war eine erfolgreiche Rückrunde für uns. Wir haben 30 von möglichen 39 Punkten geholt und die Saison auf Platz zwei abgeschlossen“, fasste Dieckmann die zweite Halbserie zusammen. Er löste im Winter den scheidenden Trainer Steffen Säger ab, der zum 1. FC Lok Stendal zurückging.

„Ich persönlich finde die drei Niederlagen in der Rückrunde gegen Salzwedel, Letzlingen und Liesten als negativ, vor allem die Höhe war eindeutig. Das muss man als kritischen Punkt aufnehmen. Sonst hatte sich Möringen gegen die Mannschaften aus der unteren Tabellenregion schwer getan und Punkte liegen gelassen. Das konnten wir abstellen und das war auch ein Garant dafür, dass wir am Ende den zweiten Platz belegten“, so Dieckmann abschließend.