Stendal l Der TuS Bismark empfängt dabei den Blankenburger FV. Der SSV Havelwinkel Warnau ist Gastgeber für Börde Magdeburg. Zu Blau-Weiß Niegripp geht die Reise des Möringer SV.

Die Bismarker sind mit einem 2:1-Erfolg bei Aufsteiger TuS Magdeburg-Neustadt gut in die Spielzeit reingekommen. Nun steht das erste Heimspiel gegen den Blankenburger FV an. Die Gäste feierten am ersten Spieltag mit 4:1 über Heyrothsberge ebenfalls einen Sieg. Nach einer 2:0-Führung folgte nach der Pause zunächst der Anschluss. In der Schlussviertelstunde machte Einwechsler Martin Zobel mit zwei Toren alles klar.

Bismark hat positive Erinnerungen

Zum Spiel in die Altmark kommen die Harzer ohne Sebastian Fabich, Torschütze zum 2:0, der die Ampelkarte kurz vor Ende der Partie sah. An den morgigen Gegner erinnern sich die Schwarz-Weißen bestimmt gerne, denn beide Begegnungen wurden im Vorjahr gewonnen. In Bismark hieß es 1:0 und zum Abschied von Dirk Grempler fegte der TuS den BFV am letzten Spieltag mit 5:1 vom eigenen Platz. Das werden die Gäste noch in böser Erinnerung haben und diesmal sicher mehr Gegenwehr leisten. „Ich erwarte einen spielstarken Gegner, der aber nicht unschlagbar ist. Wir wollen die drei Punkte holen. Es sollte uns gelingen, wenn wir an die Leistungen der letzten Spiele anknüpfen“, so TuS-Coach Christoph Grabau, der weiterhin auf Steffen Rogge und Michael Fichte verzichten muss. Spielleiter im Waldstadion ist Daniel Feist.

Havelwinkel/Warnau sinnt auf Revanche

Havelwinkel Warnau trifft in seinem ersten Heimspiel auf Börde Magdeburg. Der Start mit der Last-Minute-Niederlage für den SSV war höchst ärgerlich, dürfte aber aus den Kleidern geschüttelt sein. In der Vorsaison siegte Warnau zu Hause 4:2. Im Rückspiel bei Börde lag die Franke-Truppe in der Landeshauptstadt bis zehn Minuten vor Schluss in Front, verlor noch 1:3. Der Auftritt in der Vorwoche mit dem letzten Aufgebot war gut, nur das Ergenis stimmte nicht.

Nun sollen zu Hause aber die ersten drei Punkte her. Doch die Ausfallliste wird immer länger. Pfefferkorn, Doughouz, Doering, Keiper, Gerngroß, W. Schulz und der gesperrte Brömme fehlen. „Ich weiß heute noch nicht, wie wir elf Mann zusammen bekommen. Das erste Heimspiel müssen wir gewinnen, egal wie der Gegner heißt“, so Coach Ralf Franke. Schiedsrichter ist Marco Peters.

MSV ungewollt in der Favoritenrolle

Aufsteiger Möringen jubelte am ersten Spieltag über ein 3:1 gegen Irxleben. Nun steht die Auswärtsbegegnung bei Blau-Weiß Niegripp an. Die Kicker aus dem Jerichower Land bekamen am letzten Wochenende eine richtige Abreibung. Beim SSV Gardelegen hieß es 0:9 und damit waren die Niegripper noch gut bedient. Damit steht dem MSV ein ganz unangenehmes Spiel ins Haus. Nach dem Ergebnis der Platzherren, sowie dem Erfolg der Altmärker denkt wahrscheinlich jeder, dass dies drei sichere Punkte für Möringen sind.

Trainer Philipp Dieckmann muss vor dem Match sicher warnende Worte an seine Spieler richten, dass sie das Resultat der Gastgeber aus Gardelegen komplett ausblenden und konzentriert zu Werke gehen müssen. Gesperrt für dieses Match ist noch Paul Schönburg. „Wir werden auf einen Gegner mit viel Wut im Bauch treffen. Das Ergebnis von Niegripp in Gardelegen müssen wir komplett ausblenden und unseren Fußball spielen“, meinte Coach Philipp Diekmann. Die Partie wird von Marco Uhlmann geleitet.