Möringen l Nach dem Derbysieg über den TuS Bismark wartet in der Fußball-Landesliga Nord eine schwere Auswärtshürde auf den Möringer SV. Der Aufsteiger fährt zu Union Schönebeck.

Die Gastgeber sind von der Papierform ersteinmal als Favorit zu sehen. Doch der Verbandsligaabsteiger hat seit drei Spielen nicht mehr gewonnen. Nach einem dürftigen Remis bei Schlusslicht Niegripp folgten zwei Niederlagen zu Hause gegen Ilsenburg und zuletzt ein 1:4 in Gardelegen. Bei den Westaltmärkern verschliefen die Unio´ner komplett die erste halbe Stunde, lagen nach 27 Minuten 0:4 hinten.

Möringen fährt zu dieser Auswärtspartie mit 19 Punkten im Rücken, liegt damit nur einen Punkt hinter den Schönebeckern. Nach dieser Durststrecke werden die Platzherren darauf aus sein, Wiedergutmachung vor heimischer Kulisse zu betreiben.

Beckmann und Lauck fehlen

Personell fehlen bei den Altmärkern Kevin Beckmann und Philip Lauck, wobei erstgenannter in der Hinrunde wohl nicht wieder auf das Spielfeld zurück kehrt. Alle anderen Akteure sind, sofern nichts mehr passiert, an Bord. Nach dem Erfolg am Sonntag gegen Bismark herrschte beim MSV verständliche Freude. Dies war auch bei Trainer Philipp Dieckmann so, der aber auch den Blick voraus tat und mahnende Worte aussprach: „Wir müssen die gleiche Leidenschaft und Einstellung auswärts zeigen. Unsere Bereitschaft muss stimmen. Der Gegner wird uns alles abverlangen. Und wenn man diese Dinge nicht an den Tag legt, könnten wir noch deutlicher unter die Räder kommen.“

Auswärts gab es in den letzten Partien wenig erfreuliches aus Sicht der Altmärker. Und diese klaren Niederlagen gab es bei Kontrahenten, die weiter unten in der Tabelle stehen.

Vielleicht spielt es sich für den MSV aber auch leichter bei einem stärkeren Gegner. In den nächsten Spielen stehen mit Preussen Magdeburg und Havelwinkel Warnau weitere dicke Brocken an. Da wäre ein Zähler in Schönebeck ein weiterer Schritt Richtung Ligaverbleib. Die Partie wird von Patrizia Egner geleitet.