Stendal l Nach der Verbandsliga und den Landesligen hat der Fußballverband von Sachsen-Anhalt auch mit Vertretern der Landesklasse eine Videokonferenz abgehalten. Vereinsvertreter und Funktionäre haben sich dabei über alle Eventualitäten, die diese Spielzeit noch bringen kann, sehr intensiv ausgetauscht. Die Veranstaltung verlief, wie auch schon die anderen Zusammenkünfte, harmonisch.

Szenarien durchgesprochen

Dabei wurden die ganzen Szenarien durchgegangen, wie die Saison noch zu retten ist oder wie es weitergeht, wenn sogar der Supergau eintreten würde, dass die Serie komplett abgebrochen werden könnte.

Es hoffen erst einmal alle, dass es igendwie zeitnah möglich ist, wieder auf die Plätze und Sportanlagen zurückzukehren. Die meisten Vertreter haben sich für eine gewisse Vorbereitungszeit ausgesprochen, um wieder mit den Punktspielen loszulegen.

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Bei der Videoschalte vertreten war auch Arneburgs sportlicher Leiter Mario Bittner und äußerte sich wie folgt: „Ein Vorschlag lautete zunächst, dass erst Mal die Nachholspiele ausgetragen werden und danach soll versucht werden, die Hinrunde durchzubekommen. Danach könnte man, wenn noch Zeit ist, die Staffeln teilen und Playoffs um Auf- und Abstieg spielen. Wenn bis zum Sommer gar nichts geht, wird die Serie annulliert und mit den Mannschaften neugestartet.“

Termin ist nicht zu halten

Eigentlich sollte es für die Mannschaften am 16./17. Januar wieder losgehen. „Der Termin ist kaum zu halten“, fügte Osterburgs Vereinschef Sven Metzlaff hinzu, der ebenfalls bei dieser Onlinekonferenz, die von Markus Scheibel geleitet wurde, zu. Metzlaff sagte weiter: „Konkret Neues gab es nicht. Man wartet auf die nächsten Entscheidungen der Politik. Klar wurde gemacht, des es Auf- und Absteiger geben soll. Zudem wurde diskutiert, wieviel Vorlaufzeit es vor dem Start geben soll.“

Hier gab es auch, wie schon in der Verbandsliga und Landesligen, kleine unterschiedliche Meinungen, die von zwei bis vier Wochen gehen. Zudem wird angestrebt, die Saison bis zum 30. Juni zu beenden und bis zum 22. Mai (Tag des Endspiels) mit dem Pokal durch zu sein. Diese Ziele zu erreichen, dürfte schon schwierig genug sein. Für die Verantworlichen beim Fußball-Landesverband und auch bei den Kreisfachverbänden wird dies keine einfache Zeit werden, alle Meinungen unter einen Hut zu bekommen.

Bei der momentanen Lage wäre es wohl bereits ein Erfolg, wenn die Teams im Februar/März auf den Rasen können. Alles andere scheint utopisch.