Stendal l Und der hat wieder einige interessante Begegnungen zu bieten.

Saxonia empfängt Letzlingen

In der vergangenen Saison wäre die Partie zwischen dem FSV Saxonia Tangermünde und dem FSV Heide Letzlingen das Spitzenspiel gewesen. Doch derzeit sieht es ganz anders aus. Es ist „nur“ ein Mittelfeldduell zwischen dem Achten und Neunten. Beide Mannschaften hinken ihren eigenen Erwartungen hinterher und müssen wieder in die Spur finden. Die Partie beginnt bereits 14 Uhr.

Für Rot-Weiß Arneburg geht es nach dem Landespokalaus (0:3 gegen den Haldensleber SC) gegen Aufsteiger SSV 80 Gardelegen II. In der Liga hat die Mannschaft um das Trainerduo Nagel/Steinhagen einen guten Start hingelegt und will diesen mit einem weiteren Dreier beibehalten und sich in der Spitzengruppe festsetzen.

Vor einer schweren Hürde steht Germania Tangerhütte. Die Mannschaft um Trainer Jürgen Dobberkau erwartet Spitzenreiter TuS Wahrburg. Die Gäste hatten in der Vorwoche spielfrei, so dass sie ausgeruht in das Duell gehen. Die Tangerstädter hingegen mussten im Kreispokal bei der SG Havelberg/Kamern ran. Dort fehlten dem Coach aber zahlreiche Stammkräfte, die nicht zu kompensieren waren.

OFC erwartet Rossau zum Derby

Zum zweiten Nordderby der Hinrunde empfängt der Osterburger FC den Rossauer SV. Der OFC bekleckerte sich in der Vorwoche im Pokal bei TuS Wahrburg II nicht gerade mit Ruhm und muss gegen den RSV wieder ein anderes Gesicht zeigen, wenn das Derby gewonnen werden soll.

Die Gäste spulten gegen Krevese eine starke Leistung ab, belohnten sich aber nicht dafür. Dennoch wollen die Rossauer aus diesem Spiel „Motivation, Schwung und Selbstvertrauen rausziehen“, erklärte RSV-Coach Christian Schulze. Wenn das dem Aufsteiger gelingt, könnte der erste Punkt möglich sein. Aber Schulze muss auf die Dienste von Marius Müller (Urlaub), Benjamin Wolligandt (verletzt) und Julius Riemann verzichten. Dazu gesellt sich auch noch der verletzte Kapitän Robert Vorlop.

Kreveser SV hat eine Rechnung offen

Nach dem Pokalfight gegen Rossau kommt für den Kreveser SV zu Hause ein harter Brocken drauf zu. Zu Gast am Gänseberg ist Medizin Uchtspringe. „Wir müssen zusehen, dass wir eine schlagfertige Truppe auf den Platz bringen und hoffen, dass eventuell der ein oder andere verletzte Spieler zurückkommt“, erklärte KSV-Trainer Holm Hansens. Sein Team beweist jedoch Woche für Woche, dass sie mit solchen Umständen umgehen kann. In der vergangenen Saison verloren die Kreveser beide Spiele und im Pokalhalbfinale war gegen Uchtspringe Schluss. Da gilt es, die offenen Rechnungen zu begleichen. Die Uchtspringer wollen sich nicht, auf die bisherigen Bilanzen gegen den Gastgeber ausruhen, die klar für die Gäste sprechen, sondern ihren guten Saisonstart weiter fortsetzen. Dabei steht ihnen wieder Manuel Stoppa zur Verfügung, der seine gelb-rot Sperre abgesessen hat.