Stendal l Es steht die 2. Hauptrunde im Fußball-Landespokal der Herren an. Noch im Wettbewerb sind die beiden Landesligisten TuS Bismark und Havelwinkel Warnau sowie Kreispokalsieger Arneburg. Den höchstklassigsten Gegner erwartet Bismark mit Oberligist Askania Bernburg. Warnau tritt bei Ligakontrahent Preussen Magdeburg an und Arneburg empfängt Verbandsligist Haldensleben.

TuS Bismark muss sich nicht verstecken

Die Begegnung zwischen Bismark und Bernburg hat es in dem Wettbewerb schon einmal gegeben, dabei unterlag der TuS in der Spielzeit 2015/16 mit 0:3. Auch diesmal sind die Altmärker Außenseiter, brauchen sich aber keineswegs verstecken.

Die Grabau-Elf ist gut in die Saison reingekommen und hat in der ersten Runde bewiesen, wie man einen höherklassigen Gegner in die Knie zwingt. „Wir werden jetzt keine Zauberdinge machen. Wir werden unsere Spielrichtung beibehalten und die geht auch nach vorne. Wir wollen nicht die ganze Zeit verteidigen, müssen aber einen höheren Fokus darauf legen“, so Coach Christoph Grabau.

Klare Niederlagen für Bernburg

Max Voigt fällt mit einer Prellung aus dem letzten Punktspiel aus. Zudem fehlt Felix Knoblich (Urlaub). Dafür ist Philipp Grempler wieder dabei. TuS-Gegner Bernburg hat in der Oberliga-Süd die ersten Punkte beim 5:3 gegen Krieschow geholt. Zuvor gab es durchweg klare Niederlagen.

Eine knackige Pokalhürde hat der SSV Havelwinkel Warnau zu überspringen. Es geht zum MSC Preussen nach Magdeburg. Für die Warnauer ist es bereits das dritte Pokalmatch. Zuvor wurden die Ligarivalen Niegripp und Ummendorf eliminiert.

Erster Dreier für Havelwinkel Warnau

Apropos Ummendorf, hier feierten die Kicker aus dem Havelwinkel ihren ersten Punktspieldreier. Das dürfte den Warnauern einen Schub geben.

Es fehlen aber auch wieder eine ganze Reihe von Akteuren. Nicht dabei sind Martin Buricke, Niklas Hexmann, Roman Arndt, Felix Püschel und Timm Hensel. Dafür rückt Wilhelm Schulz in den Kader. „Wir werden dort mit elf Mann hinreisen und uns teuer verkaufen. Wichtig ist, dass sich keiner verletzt. Für uns ist nächste Woche das Spiel gegen TuS Magdeburg-Neustadt wichtig. Da geht die Serie erst richtig los, da müssen wir punkten“, so Trainer Ralf Franke.

Höhepunkt für Rot-Weiß Arneburg

Ein weiterer Höhepunkt im Pokalwettbewerb steht für Kreispokalsieger Rot-Weiß Arneburg an. Es kommt mit dem Haldensleber SC ein Verbandsligist auf den Sportplatz an der Stendaler Straße.

Nach dem Fußballfest in der 1. Hauptrunde mit dem 8:0 über Landesligist Ilsenburg steht nun ein Gegner an, der sicher um einiges stärker ist.

Arneburg ist gut gestartet

Trotzdem können die Gastgeber das Match absolut euphorisch angehen. Mit sieben Punkten aus drei Spielen ist der Start in die Meisterschaft sehr gut geglückt.

Haldensleben hat die gleiche Bilanz aufzuweisen, was die Punkte angeht. Dabei haben die Kicker aus dem Bördekreis erst ein Gegentor hinnehmen müssen, dafür hat RWA das doppelte an Toren als der HSC erzielt.

Haldensleber SC hatte spielfrei

Die Haldensleber gehen ausgeruht in die Partie, sie hatten spielfrei, aber haben vielleicht auch noch nicht ganz den Spielrhythmus. Das könnte die Außenseiterchance für die Elbestädter sein.

„Wir freuen uns auf die Begegnung, sind der Außenseiter in dem Spiel. Trotzdem gehen wir in das Match, um das Ding zu gewinnen“, meinte Arneburgs sportlicher Leiter Mario Bittner.