Stendal l Erneut gab es daheim gegen den SV Altlüdersdorf eine deftige 0:6-Klatsche. Hauptgrund dafür ist Personalnot der besonders deftigen Art. Schon am Mittwoch wartet die nächste Pflichtaufgabe auf die Altmärker. Sie spielen am Feiertag beim Harzer Landesligisten Einheit Wernigerode um den Einzug in das Viertelfinale des Landespokal-Wettbewerbs.

Die Wernigeröder, nach dem 2:0-Heimsieg über den SSV Havelwinkel Warnau Erster des Staffel Nord, haben sich in diesem Match einiges vorgenommen: „Wir wollen es dem Favoriten schwer machen. Daher muss jeder einzelne von uns an seine Grenzen gehen. Es ist für uns eine große Freude, seit Jahren mal wieder im Achtelfinale zu stehen. Mit einer couragierten Leistung und unseren Fans im Rücken werden wir versuchen, den Stendalern ein Bein zu stellen. Als einzige Mannschaft des Harzkreises und der Landesliga Nord wollen wir einen würdigen Auftritt abliefern“, so Wernigerodes Mannschaftsleiter Jens Strutz-Voigtländer.

Lok-Stammspieler fallen weiter aus

Die Altmärker sind zwar der Favorit, aber alles andere als ein klarer. Die Verletztenliste ist groß. Richtig schlimm ist, dass mit Mannschaftkapitän Groß, Gödecke, Kühn, Dagnet und Hey gleich fünf dabei sind, die eigentlich Stammspieler sind. In der Pressekonferenz nach dem Altlüdersdorf-Match befragt, ob er einen der gegen die Randberliner fehlenden Akteure etwa in den nächsten 14 Tagen wieder im Training erwarte, antwortete Lok-Tainer Daniel Fest deutlich: „Nein, einzig der zuvor gesperrte Marcel Werner wird zurück erwartet.“

Er wird im Pokalspiel in Wernigerode, das übrigens bereits um 13 Uhr angepfiffen wird, definitiv im Aufgebot sein. Lok muss sich darauf einstellen, dass Wernigerodes Team selbstbewusst und aggressiv daherkommt und nicht etwa nur Nadelstiche setzen will. Gegenüber der Leistung im Punktspiel am Sonntag ist insbesondere die Konzentration bei Lok deutlich zu verbessern. Gegen Altlüdersdorf sind im Spiel nach vorn richtig gravierende Fehler gemacht worden. Am Ende stand dieses deprimierende 0:6.