Magdeburg/Stendal l Der Fußballverband Sachsen-Anhalt (FSA) vermeldet überraschend, dass das Landespokalfinale zwischen dem 1. FC Magdeburg und dem 1. FC Lok Stendal im Magdeburger Germer-Stadion stattfindet. Mit einer Reise nach Magdeburg hatte die Mehrzahl der Fans und Spieler geliebäugelt. Doch dass die Wahl auf das Germer-Stadion gefallen ist, das überraschte schon.

Die Volksstimme fragte beim Verantwortlichen des Spielbetriebes im FSA, Markus Scheibel, nach. "Ziel war es in der MDCC-Arena zu spielen. Jedoch haben wir recht kurzfristig die Information bekommen, dass im Stadion ein neuer Rasen verlegt wird. Damit ist die Austragung am Pfingstmontag nicht möglich", verriet Scheibel.

Stendal als Alternative

Die Verantwortlichen des FSA waren damit in der Pflicht einen neuen Spielort zu finden. „Um dem Amateurcharakter gerecht zu werden, haben wir dem 1. FC Lok Stendal die Austragung angeboten“, berichtet Scheibel.

In Stendal berieten dazu die Stadt und der Verein gemeinsam über das Angebot des FSA. Übereinstimmend waren sich beide Parteien einig, dass die Sicherheitsrisiken zu hoch wären, so dass die Absage einvernehmlich erfolgte. Dies bedeutet ebenfalls, dass auch die bundesweite Übertragung in der ARD aus dem Stendaler Stadion "am Hölzchen" ausgeschlagen wurde.

Nach der Absage aus der Rolandstadt standen neben dem Magdeburger Germer-Stadion noch die Austragungsorte in Halberstadt und Dessau zur Diskussion. Diese schlossen sich jedoch wegen der zu großen Entfernung für die Fans des 1. FC Lok Stendal aus.

Kartenvorverkauf startet umgehend

Nach Aussage von Markus Scheibel startet der Kartenvorverkauf bereits in den kommenden Tagen. Eine genaue Entscheidung fällt der FSA in den nächsten beiden Tagen. Dann werden auch die Preise feststehen. Karten können über die Vereine bezogen werden.