Uchtspringe l Am Sonnabend finden die Pokalendspiele des Kreisfachverbandes (KFV) Fußball Altmark-Ost auf der Heinz-Förster-Sportanlage in Uchtspringe statt. Im Finale um den Altmark-Strompokal der Stadtwerke Stendal treffen um 16 Uhr der TuS Wahrburg und der SV Rot-Weiß Arneburg aufeinander.

Kreispokal steigt zuvor

Zuvor, um 13.15 Uhr, wird das Endspiel um den Kreispokal zwischen dem Schönberger SV und Germania Klietz II ausgetragen.

Der gastgebende SV Medizin Uchtspringe hofft auf einen festlichen Fußballnachmittag. Im Vorverkauf sollen bereits rund 450 Karten verkauft oder an Ehrengäste ausgegeben worden sein. Damit dürfte die Sportanlage, die nach dem langjährigen Wegbegleiter des Uchtspringer Fußballs, Heinz Förster, benannt ist, voll werden.

Rechtzeitige Anreise zum Finaltag

Der Verein bittet daher die Zuschauer um eine rechtzeitige Anreise. Der Einlass öffnet für die Besucher und Gäste um 11.30 Uhr. Auf das Mitbringen von Getränkeflaschen insbesondere Glasflaschen ist zu verzichten. Am Spieltag wird es einen Besuchereingang geben. Der Eingang befindet sich an der gewöhnlichen Stelle auf der Westseite der Sportanlage. Am Finaltag sind Tageskarten zum Preis von sieben Euro an der Kasse am Eingang erhältlich. Kinder unter 14 Jahren erhalten freien Eintritt.

Der TuS Wahrburg und Rot-Weiß Arneburg sind bereits im Punktekampf der Landesklasse aufeinander getroffen. Die Stendaler schossen in der ersten Halbzeit vier Tore und gewannen am Ende souverän 4:0. Arneburg war jedoch aus personellen Gründen nicht mit der stärksten Mannschaft angereist, so dass sogar Trainer Mario Bittner mitspielen musste. Ganz klar, das Augenmerk der Elbestädter galt dem Ostaltmarkpokal-Endspiel.

Situation ändert sich

Die personelle Situation wird sich am Sonnabend ändern. So wird Bittner nur als Trainer fungieren. Tobias Meier wird nach seiner langen Verletzung eventuell wieder im Tor stehen. Ansonsten ist Stephan Boy, der auch als Stürmer spielen kann, für diesen Posten vorgesehen. Lars Korte, der am Sonnabend fehlte, ist auch wieder dabei und wird sein letztes Spiel für Arneburg bestreiten, bevor er nach Tangermünde zurückwechselt.

„Die Favoritenrolle ist natürlich nach unserer Niederlage klar vergeben. Wahrburg hat eine Spitzen-Rückrunde gespielt, das hat man auch am Sonnabend gesehen. Es ist klar, dass es für uns ganz schwer wird, das steht außer Frage. Aber der eine oder andere Spieler kommt bei uns dazu, so dass ich Alternativen habe. Das Spiel geht bei Null los“, sagt Bittner im Vorfeld.

Wahrburg hat sich nicht geschont

Ganz anders sieht die Lage beim TuS Wahrburg, der diesen Pokaltag im Vorjahr ausgerichtet hat, aus. Die Stendaler haben sich im Punktspiel am Sonnabend nicht geschont und alle Karten aufgedeckt.

„Wir freuen uns riesig, jetzt als Mannschaft im Finale dabei zu sein. Wir werden alles dafür tun, um zu gewinnen, es gibt nichts Schöneres, als am Ende den Pokal in die Höhe zu strecken“, meint TuS-Trainer Philipp Diekmann, der aber zugleich vor dem Gegner warnt: „Arneburg ist eine Wundertüte und hat Qualität in der Mannschaft. Im Pokal ist alles möglich. Das wird eine komplett andere Partie als das Punktspiel.“ Wahrburg hat am Sonnabend einen Kader von 18 Spielern.

Arneburg schon einmal im Finale

Eines haben die Arneburger den Wahrburgern aber voraus. Sie standen in der Saison 2014/15 schon im Finale in Bismark und besiegten Uchtspringe nach Elfmeterschießen.

Im Kreispokalfinale kommt es zum Duell zweier Vertreter aus der 1. Kreisklasse. Der Schönberger SV und Germania Klietz II sind die Finalisten. Geht man vom normalen Punktspielalltag aus, wäre Schönberg schon die Favoritenrolle zuzuschieben. Doch für die Mannschaften der Kreisklasse fanden nach der Winterpause kaum Spiele statt, sodass es hier kein Spiel-Rhythmus gab.

Klietz II hat einen Vorteil

Da hat Klietz II sogar einen leichten Vorteil, denn die Germania absolvierte noch ein Nachholspiel bei Staffelde II und setzte dort einige Akteure der ersten Mannschaft ein. Das kann schon ein Fingerzeig auf die Aufstellung für Sonnabend sein.

Schönbergs Trainer Dennis Flechner, holte vor einigen Jahren mit Schönberg den Kreispokal in Havelberg, hat zumindest beide Klietzer Mannschaften schon einmal beobachtet. „Das ist ein recht starker Gegner mit erfahrenen Leuten.“

Sein Gegenüber David Rataitschack sagt: „Schönberg ist eine junge Mannschaft, die sicher sehr laufstark ist. Vielleicht kann die Erfahrung die junge Dynamik schlagen.“