Rossau l Der Rossauer SV hat zur ersten Jugendversammlung eingeladen. 41 Mitglieder – davon 26 Stimmberechtigte – und Eltern folgten der Einladung. Thema war das Projekt „RSV 2019 - Fit for Future“.

Rossau schreibt Vereinsgeschichte

In den vergangenen Monaten arbeitete Projektleiter und 2. Vorsitzender Christian Feger zusammen mit den jungen und engagierten Mitstreitern Maxie Meyer, Stefan Wallman, Tobias Nagel, Julius Riemann und Falko Schulz an den Vorbereitungen für dieses wichtige Ereignis. „Wir werden Vereinsgeschichte schreiben. Das klingt ziemlich groß, aber genau das ist es auch!“ begrüßte Christian Feger, stellvertretender Vorsitzender des Rossauer SV, die anwesenden Teilnehmer.

Anschließend erläuterte er die Idee, die hinter dem ganzen steckte. Gut 60 Prozent der Vereinsmitglieder sind Kinder und Jugendliche unter 27 Jahren. Um diesem großen Teil ein geeignetes Sprachrohr zu verschaffen, sollte eine Vereinsjugend in der Struktur des RSV integriert werden. Die Vereinsjugend, dessen Organe die Jugendversammlung und der Jugendausschuss sind, soll sich selbständig verwalten und organisieren. Neben der Interessenvertretung zählen auch die Organisation eigener Veranstaltungen zu dem Aufgabengebiet des Jugendausschuss. Darüber hinaus wird der Jugendausschuss ein stimmberechtigtes Mitglied im erweiterten Vorstand des Vereins stellen.

Entwicklung fördern

Aber nicht nur die jungen Vereinsmitglieder sollen von der neu geschaffenen Struktur profitieren. Der Rossauer SV möchte damit aktiv die Entwicklung zukünftiger Vorstandsmitglieder fördern. „Wir investieren viel in die Ausbildung von Sportlerinnen und Sportler sowie Trainerinnen und Trainer. Aber an die Vorstandsmitglieder von morgen hat bisher niemand gedacht“, führte Feger aus.

Ganz besonders freute sich der Verein über die Anwesenheit von Heike Diesing (Vorsitzende der Sportjugend des Kreissportbundes Stendal-Altmark e.V.) und Evelin Huth (Hauptamtliche Mitarbeiterin Sportjugend). Diesing informierte über die Arbeit der Sportjugend im Kreis und warb für Vereinsübergreifende Veranstaltungen, wie zum Beispiel die Ferienfreizeit, das Bummisportfest und andere.

Keine Vereinsjugend im KSB

Evelin Huth imponierte die „professionelle Umsetzung“ des Projektes und erklärte, dass es in keinem der zirka 240 Vereine des KSB bisher eine Vereinsjugend gibt. Damit nimmt der Verein eine Vorreiterrolle auf diesem Gebiet ein. Die Sportjugend des KSB und der Jugendausschuss des RSV erklärten, zukünftig eng zusammenarbeiten zu wollen. Diesing und Huth boten ihre Unterstützung bei der Arbeit beziehungsweise Umsetzung zukünftiger Projekte/Veranstaltungen an.

Anschließend wurde die Jugendordnung vorgestellt und von den anwesenden Mitgliedern (unter 27 Jahren) verabschiedet. Nach einer Vorstellungsrunde der Kandidaten wählte die Jugendversammlung ihren neuen Jugendausschuss. Die zur Wahl angetretenen Mitglieder wurden in offener Abstimmung in die einzelnen Posten gewählt. Maxie Meyer (Vorsitzende), Stefan Wallmann (stellvertretender Vorsitzender) und Falko Schulz (Finanzleiter) gehören für die kommenden zwei Jahre diesem Gremium an.

Zum Abschluss informierte der Verein über das neue Jugendkonzept, das die Arbeit mit den jungen Fußballerinnen und Fußballern beschreibt. Maxie Meyer, Julius Riemann und Tobias Nagel – alle bereits ausgebildete Trainer – erarbeiteten die neue Ausrichtung, die bei den Elternversammlungen zur neuen Saison genauer vorgestellt wird.