Tangermünde l Damit waren die Kaiserstädter das beste ostaltmärkische Team in dieser Klasse.

Sie waren am Ende mit dem Staffelsieger und Aufsteiger SSV 80 Gardelegen sogar punktgleich, die Westaltmärker hatten nur das bessere Torverhältnis. Wollten die Saxonen da nicht mehr?

Saxonia zufrieden

„Wir sind mit unserem Abschneiden überaus zufrieden. Dass wir zwischenzeitlich lange auf dem ersten Platz lagen, lag daran, dass die anderen Mannschaften geschwächelt haben. Und dann waren wir zur Stelle“, sagt Tangermündes Trainer Steffen Lenz.

Dabei verlief der Start in die neue Saison für Saxonia alles andere als vielversprechend. Dem 0:0 in Potzehne folgte eine 0:1-Heimniederlage gegen Krevese und eine 0:4-Debakel in Salzwedel. Erst am vierten Spieltag gab es den ersten Dreier beim 6:0 gegen Beetzendorf.

Hinrunde als Fünfter abgeschlossen

Danach lief es in der Hinrunde zwar besser, aber auch nicht richtig rund. Tangermünde holte insgesamt 25 Punkte und landete vor der Winterpause auf Rang fünf.

Wesentlich besser verlief die Rückrunde. Saxonia punktete nicht nur im eigenen Stadion „Am Wäldchen“, sondern auch auswärts. Stark waren unter anderem der 2:1-Sieg in Liesten oder der 4:2-Erfolg in Krevese.

Schlüsselspiel in Wahrburg

Es folgten gegen Ende der Saison die sogenannten Spitzenspiele auf eigenem Platz. In einem Nichtangriffspakt trennte sich Saxonia 0:0 von Gardelegen und verlor 1:3 gegen Wahrburg. Diese Niederlage kostete dann Rang eins.

Im letzten Spiel musste deswegen in Havelberg ein Kantersieg her. Saxonia gewann zwar 5:2, aber das reichte am Ende nicht ganz zum großen Triumph.

Mit dem Vizeplatz war jedoch das gesamte Umfeld der Elbestadt überaus zufrieden.