Stendal l Wie sind die aktuellen gesetzlichen Regelungen des Jugendschutzes? Was ist erlaubt, was ist verboten und wo kann ich mich hinwenden, wenn es doch zu Verletzungen des Jugendschutzes gekommen ist?

Stephan Matecki vom MuT zu Gast

Darf ein 16-jähriger Schiedsrichter Spirituosen trinken und öffentlich rauchen? Manchmal ist es eine Gratwanderung zwischen den üblichen Gewohnheiten und der Einhaltung des Jugendschutzes im Fußball. Dies und weitergehende Fragen waren Schwerpunkt der letzten Weiterbildung der Schiedsrichter des Kreisfachverbandes (KFV) Fußball Altmark-Ost im Ausbildungszentrum der Kreissparkasse Stendal.

Aktuell haben die Mitgliedsvereine 122 Schiedsrichter dem KFV gemeldet, davon sind 34 Schiedsrichter minderjährig. Der Referent Oliver Merta vom Jugendamt des Landkreises Stendal beantwortete diese und andere Fragen in einem 50-minütigen Gastvortrag.

Präzisierungen der Fußballregeln

Mit anschaulichen Folien und praxisnahen Beispielen veranschaulichte er alles rund um das Thema Jugendschutz. Die Schiedsrichter lauschten den Worten von Oliver Merta, welcher in seiner Freizeit den grünen Rasen im Trikot des Möringer SV kennt.

Mit 75 anwesenden Schiedsrichter stellt dies einen neuen Rekordwert dar. Ein weiterer Gast der Weiterbildung war Stephan Matecki vom Projekt Menschlichkeit und Toleranz (MuT) vom Landessportbund Sachsen-Anhalt.

Abgerundet wurde die Weiterbildung durch die vom Lehrwart Christan Braun vorgetragenen Präzisierungen der Fußballregeln der überarbeiteten Richtlinien im Winter. Die nächste Weiterbildung der Schiedsrichter wird am 24. April 2020 durchgeführt, wo ein weiterer Gastvortrag angedacht ist. Wer gern selbst einmal die Pfeife oder die Fahne in die Hand nehmen möchte oder sich über die Schiedsrichterausbildung erkundigen möchte, kann sich gern bei Lehrwart Christian Braun telefonisch unter 0160/8113768 oder per E-Mail unter christianbraun78@gmx.de melden.