Stendal l In der Fußball-Oberliga Süd hat der 1. FC Lok Stendal, nunmehr mit relativ großer Sicherheit, den zweiten Pflichtspiel-Auftritt des Jahres 2018 vor Augen.

Der Weg zum nächsten Spielort ist erneut nicht der kürzeste. Es geht ins südbrandenburgische Krieschow, wo der VfB die Altmärker erwartet.

Sieg gegen den VfB Krieschow

An das Hinspiel erinnern sich die Lok-Fans besonders gern. Am 4. Oberliga-Spieltag gab es vor der Kulisse von 509 Zuschauern einen fulminanten 5:0-Erfolg für die Altmärker. Das Besondere an diesem Match: In den ersten acht Minuten fielen gleich drei Tore für die Stendaler Mannschaft. Benedikt Nellessen (2.), Niclas Buschke (4.) und Philipp Groß (8.) sorgten sozusagen bereits für die Entscheidung in diesem Match. Erneut Nellessen und Tim Schaarschmidt legten im zweiten Spielabschnitt nach.

Das sind zweifellos schöne Erinnerungen. Der zweite Teil der ersten Halbserie und zuletzt die 1:7-Niederlage bei Einheit Rudolstadt haben dagegen die Oberliga-Kehrseite für Lok Stendal offenbart.

Mit aller Macht gegen den Abstieg

Die Krieschower stehen derzeit mit elf Punkten auf dem 16. und damit letzten Tabellenplatz. Aber sie kämpfen mit wirklich aller Macht gegen den Abstieg an.

Ein prägnantes Beispiel dafür ist das 3:3-Unentschieden, das die Südbrandenburger am letzten Wochenende bei Askania Bernburg holten. Dabei machten sie einen 0:2- und einen 2:3-Rückstand jeweils wett.

„Diese Mannschaft besitzt eine ausgesprochen hohe Moral. Da können wir nur dagegen halten, indem wir alles, aber auch alles hineinwerfen. Das Auftreten beim Testspiel in Potsdam-Babelsberg war ein Schritt in die richtige Richtung“, so Lok-Cheftrainer Sven Körner.

Trio wieder im Training

Er konnte zuletzt unter anderem ein Trio (Marcel Werner, Vincent Kühn, Martin Gödecke) wieder im Mannschaftstraining begrüßen. Doch auf der vollen Höhe des Leistungsvermögens ist es zweifellos noch nicht.