Stendal l Für den 1. FC Lok Stendal geht es am 24. Spieltag der Fußball-Oberliga Nord zum Brandenburger SC Süd. Die Partie auf dem Werner-Seelenbinder-Hauptplatz wird um 14 Uhr von Schiedsrichter Ronny Walther angepfiffen.

Ein Blick auf die Tabelle verrät, es ist ein Sechs-Punkte-Spiel im Tabellenkeller. Der Rangvorletzte (22 Punkte) erwartet den 14. des Klassements (23 Punkte). Für beide Mannschaften gilt somit: Verlieren verboten.

Das Hinspiel im Hölzchen hatten die Altmärker am 7. Oktober 4:2 gewonnen. Es war eines der besten Spiele des Lok-Teams in der Hinrunde.

Lok Stendal rettet Sieg über die Zeit

Stendal führte bereits 3:0, ehe Marcel Werner praktisch nach dem Pausenpfiff nach einer Rangelei die Rote Karte sah. Mit einem überragenden Niclas Buschke (drei Tore) retteten die Stendaler den Sieg über die Zeit.

Es wird sicher eine ganz andere Partie werden. Die Brandenburger um Trainer Özkan Gümüs haben nach dem 5:0 in Malchow (30. März) im April noch keinen Zähler geholt – 1:5 daheim gegen Blau-Weiß Berlin und 0:3-Niederlage in Staaken.

Vincent Kühn fehlt wahrscheinlich

Die Stendaler haben für die Partie fast den gesamten Kader beisammen. Fehlen wird jedoch höchstwahrscheinlich Vincent Kühn. Er plagt sich mit Oberschenkelbeschwerden herum. Auch der Einsatz von Martin Krüger ist noch nicht sicher, er war in der Woche erkältet, hat nicht richtig trainieren können.

Dagegen hat Niclas Buschke, der Brandenburg-Schreck vom Hinspiel, seinen Trainingsrückstand nach dem Urlaub aufgeholt. Er hatte zwar Krämpfe, ist aber für Trainer Jörn Schulz sicherlich eine Alternative.

Den Schwung mitnehmen

„Wenn Martin Krüger ausfällt, dann müssen wir sicher darüber nachdenken. Die Brandenburger, die sich in der Winterpause verstärkt haben, müssen, wir wollen gewinnen. Wir möchten schon den Schwung der Vorwoche mitnehmen und uns nicht nur hinten reinstellen. Das könnte schief gehen“, sagt Lok-Trainer Jörn Schulz, der früher auch zwei Jahre bei Brandenburg-Süd gespielt hat, im Vorfeld der Partie.