Stendal l Die SG Havelberg/Kamern muss dabei erneut auswärts antreten und ist zu Gast bei Blau-Gelb Goldbeck.

Ligaprimus ist gewarnt

Tabellenführer Rossauer SV hat dabei eine vermeintlich leichte Aufgabe zu bewältigen. Der RSV tritt beim SV Krüden/Groß Garz an. Doch Vorsicht, die Schulze-Elf tat sich bei den Aufeinandertreffen ob nun Krüden und nun Krüden/Groß Garz immer schwer. Selbst im Hinspiel gewann Rossau nur knapp 2:1 und kassierte zwischenzeitlich den Ausgleich durch einen sehenswerten Treffer von Danny Glombitza. In der Saison 2017/18 gab es für die Vorlop und Co. sogar eine 1:2-Auswärtsniederlage. „Es gibt für uns noch genügend Stolpersteine. Krüden/Groß Garz ist einer davon“, sagte RSV-Coach Christian Schulze.

Zum zweiten Spitzenspiel innerhalb einer Woche geht es für die SG Havelberg/Kamern diesmal zum Tabellendritten Blau-Gelb Goldbeck. Die SG haderte in Rossau mit der Chancenverwertung und im Hinspiel gab es beim 3:3 auch nur eine Punkteteilung. Beide Mannschaften sind in der Abwehr ebenfalls sehr präsent und haben hinter Rossau die wenigsten Gegentore (14 beziehungsweise 19) kassiert.

Schulze wieder in Goldbeck

Die Goldbecker haben in der Rückrunde im Mittelfeld eine Alternative mehr. Stephan Schulz kehrte aus Gladigau zu seinem alten Verein zurück.

Die Zuschauer dürfen sich auf ein spannendes und interessantes Spiel einstellen.

Nach dem 2:2 im Kellerduell wartet auf Blau-Weiß Gladigau eine schwere Hürde. Die Dirk-Elf empfängt den Tabellenvierten Germania Klietz und weiß um die Schwere der Partie, denn das Hinspiel ging deutlich 0:4 in die Hose.

Aber, die damaligen Sieggaranten der Klietzer Florian Hochheim (zwei Tore) und Adrian Blümner (ein Tor) fallen erstmal für länger aus. Vielleicht haben die Blau-Weißen eine Chance, um wenigstens einen Punkt zu ergattern, wobei der zu wenig ist. „Wir müssen das Positive aus dem Spiel gegen Krüden/Groß Garz mitnehmen“, erklärte Gladigaus Trainer Torsten Dirk.

Lok II empfängt Lüderitz

Wiederaufbauhilfe musste Sven Stiewe unter Woche bei seiner jungen Mannschaft leisten. Eintracht Lüderitz verlor nach toller Aufholjagd gegen den Schinner SV Eintracht am Ende noch 3:4. Klar, dass das nicht so leicht aus den Köpfen zu bekommen ist. Der nächste Kontrahent der Lüderitzer ist der 1. FC Lok Stendal, ein ähnliches Kaliber wie der SSV.

Die Tuchen und Co. sollten sich dabei an das Hinspiel erinnern, welches sie mit 3:1 gewannen. Doch damals trat die Lok-Reserve nur mit zehn Spielern an und kassierte im zweiten Abschnitt noch eine Gelb-Rote Karte. Nichtsdestotrotz geht die Eintracht leicht favorisiert in die Partie und sollte die kleineren Fehler aus der Vorwoche abstellen.

SG Bismark/Kläden empfängt Post

Die SG Bismark II/Kläden kassierte in der Vorwoche im Derby gegen die KSG Berkau eine historische Niederlage, denn seit April 2015 hatten die Bismarker kein Spiel gegen die Berkauer verloren. Derzeit läuft es auch noch nicht rund bei der Knoblich-Elf. Noch sind nach unten genügend Punkte Luft, aber die sind auch schnell aufgebraucht.

Gegner am Sonnabend ist der Post SV Stendal, der in der Vorwoche unfreiwillig pausieren musste. Es bleibt abzuwarten, wie die Röxer um Trainer Andreas Heiser aus der Winterpause kommen.

Duell der Toptorjäger

Erst am Sonntag (12 Uhr) kommt es zum Duell zwischen dem Schinner SV Eintracht und der KSG Berkau. Der SSV kam dabei dem Wunsch der Berkauer nach, die um Verlegung baten. Beide Mannschaften gewannen in der Vorwoche jeweils knapp ihre Partien. Es ist auch das Duell der beiden Toptorjäger, um Kevin Assmann (16 Treffer) und Andreas Duhm (15). Wer von beiden Akteuren schießt seine Mannschaft zum Sieg?