Walsleben l In der Frauenfußball-Landesliga hat die SG Walsleben/Rochau ihr Heimspiel gegen den bis dato Tabellenletzten SV Germania Maasdorf unglücklich 0:1 (0:0) verloren.

Beide Mannschaften bewegten sich auf einem überschaubaren Niveau und agierten mit vielen langen und hohen Bällen. Dennoch hatten die Gastgeberinnen ein optisches Übergewicht und die besseren Möglichkeiten.

Marie-Luise Prycia scheiterte mit ihrem Abschluss genauso an Torfrau Antje Dippold, wie auch später Sophia Voigtländer.

Gäste harmlos

Von den Gästen kam, bis auf einen harmlosen Schussversuch von Lisa-Marie Brandt, nichtviel, sodass SG-Keeperin Vivien Rählert einen ruhigen Nachmittag verlebte.

Die zweiten 45 Spielminuten änderten wenig am Spielverlauf. Die SG brachte mit Danila Riep und Denise Dehnborstel zwar frische Kräfte und stellte Alina Günther ins Sturmzentrum, doch es mangelte weiterhin an der Verwertung der Chancen.

Die größte Möglichkeit zum Führungstreffer hatte Sophia Groß. Eine scharfe Hereingabe von Günther semmelte sie aus knapp fünf Metern an die Latte. Auch Charleen Schornick besaß kein Glück per Freistoß. Sie scheiterte an Dippold.

Gastgeber mit mehreren Großchancen

Das Chancenplus der Gastgeberinnen nahm kein Ende. Maxie Meyer, Groß oder Günther brachten das Streitobjekt nicht im Kasten unter.

So kam es wie es kommen musste. Wenn vorne die Tore nicht gemacht werden, wird man hinten bestraft. Maasdorfs Nathalie Hamann trat zum Freistoß an und versenkte den Ball zum 1:0 in die Maschen.

Das letzte Aufbäumen und Anrennen von Walsleben/Rochau wurde in der Schlussviertelstunde nicht mehr mit dem Ausgleich belohnt.

Statistik

Tor: 0:1 Nathalie Hamann (74.).

SG Walsleben/Rochau: Rählert - Voigtländer (46. Riep), Prycia, Lübke (46. Dehnborstel), Groß, Kölsch, Meyer, Schornick, Rihsmann, Günther, Vorlop.

Schiedsrichter: Elfi Schwander.

Zuschauer: 40.