Stendal l Es gibt zwei Duelle von Teams aus dem Landkreis Stendal. Dabei erwartet der Kreveser SV die Mannschaft von Saxonia Tangermünde. Außerdem treffen TuS Wahrburg und der Osterburger FC aufeinander.

Eigentlich wären es drei Derbys gewesen. Doch die Begegnung zwischen dem FSV Havelberg und dem Möringer SV wurde schon Donnerstag Mittag abgesagt. Die Stadt Havelberg hat alle Plätze in der Domstadt gesperrt. Somit kann das Match nicht ausgetragen werden. Dies wird sicherlich nicht die einzige Absage des kommenden Wochenendes sein.

Osterburg gastiert in Wahrburg

In Wahrburg war man mit dem Unentschieden in Möringen sicher zufrieden. Nun erwartet der TuS den Osterburger FC. Bei den Gastgebern kann Santos nach abgessener Gelbsperre wieder mitwirken. Fraglich ist wohl der Einsatz von Kevin Beckmann, der sich in der Vorwoche sehr früh eine Verletzung am Fuß zuzog. Osterburg hat noch kein Spiel gemacht, kommt aber sicher nicht nach Wahrburg, um dort die Punkte abzuliefern.

Das dritte Duell zweier Vertreter des KFV Altmark Ost heißt Krevese gegen Tangermünde. Die Elbestädter sind durch ein 2:0 über Potzehne ans Führungstrio heran gerück, könnten theoretisch sogar an diesem Spieltag auf Platz eins hochrücken, wenn die Konkurrenz patzt oder Spiele ausfallen.

Doch das ist sicher nicht das Ziel von Saxonia. Eher ist Krevese in dieser Spielzeit der Angstgegner der Lenz-Elf. Im Hinspiel siegte der KSV durch ein strittiges Elfmetertor in der Nachspielzeit. Im November kegelte die Hansens-Elf den Gegner nach Verlängerung aus dem Pokal. Die Platzherren wissen nach der Winterpause noch nicht, wo sie stehen.

Grieben empfängt Letzlingen

Eine ganz wichtige Begegnung steht für den SV Grieben ins Haus. Sie empfangen den Landesligaabsteiger Letzlingen.

An das Hinspiel denkt die Witte-Elf sicher mit Freude, putzten sie Heide vor heimischer Kulisse 3:0 weg. Doch nach dem Sieg gegen Liesten in der Vorwoche kommt Letzlingen mit Selbstvertrauen angereist, möchte sich bestimmt revanchieren.

Griebens Stärke ist das Kollektiv und die mannschaftliche Geschlossenheit. Trotz eines dünnen Kaders hat sich der Aufsteiger gut positioniert, um den Klassenerhalt zu schaffen. Gelingt ein Dreier, rückt er dem Ziel weiter näher.

Mediziner in Liesten gefordert

Auf einen angefressenen Gegner muss sich Uchtspringe einstellen. Es geht zum SV Liesten. Die Hausherren verpassten in der Vorwoche den Sprung an die Spitze durch die Niederlage in Letzlingen. Medizin konnte auf Grund schlechter Platzverhältnisse auf der heimischen Anlage nicht spielen. Nun wollen die Gäste auswärts mit dem Punkte sammeln anfangen, um sich von unten weiter fern zu halten. Nach Potzehne geht es für Arneburg. Da müssen sich die Elbestädter auf einen kampfstarken Gegner einstellen, der mit allen Mitteln die Punkte holen will.

Gesperrt ist bei der Heimelf Jan Küllmei. Dagegen haben bei Arneburg Julien Maier und Markus Becker ihre Sperre abgesessen. Verbessern muss sich bei den Gästen natürlich die Chancenverwertung. Die war gegen Havelberg schlecht.