Liesten/Warnau l In der ersten Runde des Landespokals sind der SV Liesten sowie der 1. FC Lok Stendal eine Runde weiter gekommen. Liesten setzte sich im Heimspiel gegen Staßfurt durch, während der 1.FC Lok auswärts bei Rot-Weiß Zerbst gewann. Der SSV Havelwinkel/Warnau hat sich dagegen aus dem Wettbewerb verabschiedet nach einer 5:6-Niederlage nach Elfmeterschießen gegen Nienburg.

SV Liesten 22 - SV 09 Staßfurt 3:1 (1:1).

Die Partie in Liesten begann turbolent, denn die Gäste aus Staßfurt erzielten in der 3. Spielminute durch Matthias Härtl das 0:1. Unbeeindruckt vom frühen Rückstand konnte Liesten in der 5. Spielminute den Ausgleich erzielen durch Steven Beck. Mit einem Unentschieden ging es in die Pause. In der 69. Minute konnte der Gastgeber die Partie drehen und erzielte durch Rene Mangrapp die 2:1-Führung. Kurz vor Ende des Spiels konnte der SV Liesten sogar nachlegen und erhöhte auf 3:1, Marc Sokolowski war erfolgreich. Somit erreicht der SV Liesten 22 die nächste Pokalrunde.

1. FSV Nienburg - SSV Havelwinkel Warnau 6:5 n.E. (1:0).

120 Minuten mussten die beiden Mannschaften spielen, bevor sich die Gastgeber im Elfmeterschießen durchsetzen konnten. In der 43. Minute brachte Marcel Schulze den 1. FSV Nienburg mit 1:0 in Führung, mit diesem Ergebnis ging es auch in die Halbzeitpause. Nach der Halbzeit begannen die Gäste motivierter und belohnten sich in der 52. Minute durch Yuri Alef Dos Santos Souza mit dem Ausgleichstreffer. Die restliche Partie verlief Torlos und die Mannschaften durften in die Verlängerung. Beide Mannschaften konnten keine weiteren Tore erzielen, sodass es ins Elfmeterschießen ging. Dort hatte der 1. FSV Nienburg das glücklichere Ende und konnte die Partie nach 120 Minuten für sich entscheiden.

Rot-Weiß Zerbst - 1. FC Lok Stendal 0:1 (0:5)

In der 1. Runde des Fußball-Landespokals Sachsen-Anhalt konnte der 1. FC Lok Stendal einen 0:5 Auswärtssieg gegen den TSV Rot-Weiß Zerbst feiern. Im Verlauf der ersten Halbzeit erspielte sich Stendal immer wieder Chancen und führte zur Halbzeit bereits 1:0, Zerbst hatte jedoch Möglichkeiten zum Ausgleich. In der zweiten Halbzeit war Stendal die spielbestimmende Mannschaft und konnte Zerbst vom Strafraum fernhalten. In Folge dessen konnte der 1. FC Lok Stendal den Spielstand auf 5:0 erhöhen und zieht souverän in die nächste Runde des Landespokals Sachsen-Anhalt ein.