Stendal l  Das Topspiel steigt dabei in Uchtspringe. Die Mediziner, derzeit Tabellenzweiter, empfangen den Spitzenreiter TuS Wahrburg. Ein weiteres Derby findet beim Osterburger FC statt, wo Rot-Weiß Arneburg seine Visitenkarte abgibt. Am Sonntag, bereits 13 Uhr, empfängt der Rossauer SV Germania Tangerhütte zum Duell.

Uchtspringe erwartet den TuS Wahrburg

Zweiter gegen Erster lautet das Spiel zwischen Gastgeber Medizin Uchtspringe und Spitzenreiter TuS Wahrburg. Für die Gäste „steht ein harter Kampf bevor“, meinte TuS-Coach Robert Riep. Der seinen Gegenüber schon als Co-Trainer erlebt hat. „Lars wird den ein oder anderen Ansatz von sich mit einbringen, so dass wir uns auf eine Uchter Mannschaft einstellen müssen, die versucht zu jederzeit auch fußballerisch zu überzeugen“, so Riep weiter. Seine Mannschaft weiß den derzeitigen ersten Platz einzuordnen und „wir gehen mit viel Respekt in das Spiel“, sagte Riep abschließend.

Auch Medizin-Coach Lars Reifke weiß um die Schwere der Aufgabe: „Wir wissen wo Wahrburg seine Stärken hat, aber jede Mannschaft hat auch seine Schwachstellen. Von daher probieren wir diese zu nutzen, um aus diesem Spiel was mitzunehmen. Sie haben unheimlich viel Qualität von daher wird das ein Gegner der uns alles abverlangen wird.“ Aber Reifke vertraut auf seine Mannschaft und „ich bin davon überzeugt, das sie über die Grenzen hinausgehen wird, um was positives aus diesem Spiel mitzunehmen,“ so Reifke. Fehlen werden ihm allervorausicht nach Robin Stoppa, Thomas Roggenthin, Gunnar Peters und Leon Rothe.

Nach der unfreiwilligen Pause geht es für Rot-Weiß Arneburg zum Osterburger FC. Die Elbestädter nutzten das freie Wochenende, um mit ihren Familien was zu unternehmen oder schauten sich das Spiel des OFC gegen Rossau an, so dass es für Coach Oliver Nagel einige Informationen zum kommenden Gegner gab. „Wir wissen einige Sachen über Osterburg und werden dementsprechend Gegenmaßnahmen ergreifen, um drei Punkte mit nach Arneburg zunehmen“, so Nagel.

OFC-Coach Schmidt fordert mehr Leidenschaft

Im Gegensatz zur Vorwoche kehren bei den Biesestädtern die Stammspieler Felix Gernecke, Leon Franz und Lennart Müller wieder zurück. Zudem muss sich der Wille und die Einsatzbereitschaft ändern, „daran werden wir arbeiten“, erklärte OFC-Trainer Uwe Schmidt. Dies fehlte im Derby gegen Rossau und sollte gegen Arneburg abgelegt werden.

Rossau will nachlegen

Der Rossauer SV holte seine ersten drei Zähler und „der Sieg tat uns natürlich gut“, erklärte Coach Christian Schulze. Darauf sollte sich die Mannschaft aber nicht ausruhen und nachlegen. Mit Germania Tangerhütte kommt aber ein Gegner, den es trotz der vergangenen Ergebnisse, nicht zu unterschätzen gilt. Das weiß Schulze und sagt: „Ich glaube, Tangerhütte verfügt über einen sehr guten und erfahrenen Trainer. Seine Mannschaft, wie ich sie kenne, agiert taktisch sehr klug, diszipliniert und ist defensiv immer sehr gut organisiert. Es wird wieder eine große Herausforderung für uns.“

Dafür steht ihm wieder einiges Personal nicht zur Verfügung. Paul Seide zog sich einen Kreuzbandriss zu und fällt längerfristig aus. Benjamin Wolligandt und Robert Vorlop fallen ebenfalls noch aus. Auch Hannes Kalkofen steht nicht zur Verfügung. Schulze kann aber wieder auf die Dienste von Vincent Klein und Julius Riemann zurückgreifen.