Stendal l Die Rolandstädter verloren gegen den Regionalligisten Germania Halberstadt 0:3 (0:1). Damit dürfen sich die Vorharzer auf die erste Runde im DFB-Pokal freuen und stehen im Finale dem Drittligisten Hallescher FC gegenüber.

Vor einer stattlichen Kulisse von 1023 Zuschauern versteckten sich die Stendaler gegen den Favoriten keineswegs und spielten von Beginn an offensiv. So hatten die Eisenbahner auch die ersten Möglichkeiten. Nach sieben Minuten scheiterte Niclas Buschke an Keeper Fabian Guderitz. Danach kam Sebastian Hey nach Zuspiel von Buschke einen Schritt zu spät. Die nächste Möglichkeit hatte Maurice Pascale Schmidt, aber auch er brachte das Leder nicht im Tor unter.

Halberstadt kommt besser ins Spiel

Nach dieser Anfangsviertelstunde kam Halberstadt besser ins Spiel und spielte sich Möglichkeiten heraus. Die beste hatten die Vorharzer nach 31 Minuten. Denis Jäpel scheiterte freistehend an Lukas Kycek. Im Anschluss zog Dennis Blaser ab, der Ball landete noch leicht abgefälscht am Pfosten.

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Jäpel trifft zur Führung

Da hatte Lok noch Glück, doch nur drei Minuten später machten die Gäste das Tor. Ein Schuss von Blaser landete punktgenau vor den Füßen von Jäpel der zum 0:1 einnetzte (33.).

In der Folge dominierte Halberstadt das Spiel, die Lok-Kicker liefen nur noch hinterher und schafften es kaum noch, für Entlastung zu sorgen.

Buschke mit der Chance zum Ausgleich

Kurz vor der Pause lag aber plötzlich der Ausgleich in der Luft. Eine Kopfballverlängerung von Hey landete bei Buschke, der abzog. Guderitz klärte reaktionsschnell zur Ecke (42.). Kurz danach pfiff Schiedsrichter Patrick Kluge zur Halbzeit.

In den zweiten 45 Minuten machten die Gastgeber zu Beginn wieder Druck und hatten durch Marcel Werner eine gute Gelegenheit. Seine Direktabnahme ging über den Kasten (47.). Das Tor schossen wenig später die Halberstädter. Patrik Twardzik setzte einen Freistoß genau in den Winkel, da war Lok-Keeper Kycek machtlos – 0:2 (52.).

Die VfB-Kicker übernahmen das Kommando und waren dem dritten Tor näher als die Hausherren dem Anschluss. Die Defensive der Gäste stand sicher und Lok hatte wenig Ideen, um für Gefahr zu sorgen.

Twardizik setzt Schlusspunkt

Die Entscheidung fiel in der 78. Minute nach einem Standard. Twardzik stand goldrichtig und traf zum 0:3. Nur wenig später hätte er einen Hattrick schnüren können, scheiterte aber.

Danach war Schluss und der VfB Germania Halberstadt darf sich auf die zweite Teilnahme im DFB-Pokal freuen.